17 Zoll TFT-Displays werden teurer


Erschienen: 02.08.2007, 15:30 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn

Die weltweiten Preise bei 17 Zoll-LCD-Monitor-Panel bleiben ungebrochen hoch und werden sich laut aktuellen Prognosen von Branchenkennern noch bis in das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres weiter zuspitzen. Dafür ausschlaggebend sind unter anderen firmenstrategische Entscheidungen des taiwanesischen LCD-Panel-Zuliefergiganten Chunghwa Picture Tubes, da dieser für das dritte Quartal 2007 anstrebt, seinen Lieferumfang in diesem Segment drastisch zu reduzieren.

Im Detail plant das global, für eine Vielzahl von LCD-Monitor-Herstellern bedeutende Unternehmen neben der Reduktion im 17 Zoll-Bereich, Steigerungen für 20-W- und 22-W-LCD-Monitor-Panel vorzunehmen, berichtet das asiatische Branchenportal Digitimes unter Berufung auf informierte Unternehmenskreise. So strebt CPT noch bis Ende des dritten Quartals an, die monatliche Ausfuhr und damit Produktion im 17 Zoll-LCD-Panel-Segment um 700.000 Panels herunterzufahren, weiß der CPT-Marketingsprecher Brian Lee. Zudem sieht der Konzern derzeit einen 30-prozentigen Engpass bei seinen 22 Zoll-Widescreen-LCD-Monitoren.

Mit der in letzter Zeit gestiegenen Nachfrage nach Widescreen-LCD-Monitoren gegenüber den bislang stark nachgefragten Standardformaten verlagern die führenden Panel-Hersteller sukzessive ihre Kapazitäten in das Breitbildsegment. Experten rechnen damit, dass die Preise für die Verbraucher bis Ende des Jahres erheblich ansteigen könnten, sofern CPT tatsächlich die Auslieferungen wie angekündigt im 17 Zoll-Segment reduziert. Der durchschnittliche Verkaufspreis für 17 Zoll-LCD-Monitor-Panel stieg in der zweiten Julihälfte dieses Jahres um 22 Prozent.

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