ATi veröffentlicht Catalyst 7.12 für Windows und Linux


Erschienen: 21.12.2007, 00:00 Uhr, Quelle: game.amd.com, Autor: Alexander Hille

Gerade noch rechtzeitig vor dem letzten Weihnachtsstess und den besinnlichen Feiertagen hat man heute bei ATi noch den letzten Catalyst diesen Jahres veröffentlicht.

Die Version 7.12 bietet im Gegensatz zur Vorgängerversion nun auch mal wieder Performanceverbesserungen und kann zusätzlich mit bislang schmerzlich vermissten Features aufwarten. Laut eigenen Aussagen konnte man die Berechnungsgeschwindigkeit beim 3DMark05 von Futuremark im Zusammenhang mit HD 2400/2600-Karten, sowie in Company of Heroes bei Verwendung einer HD 38x0-Grafikkarte im DX10-Modus, um bis zu 5 Prozent steigern. Des Weiteren gibt es ab nun endlich die Möglichkeit einen Crossfire-Verbund zweier HD 2900-Grafikkarten direkt über ATi Overdrive zu übertakten. Zusätzlich dazu wurde ein neuer Stresstest integriert, der die vorgenommenen Einstellungen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen soll.
Zahlreiche Fehler im Zusammenhang mit diverser Software wurden diesmal natürlich auch wieder gefixed. So zum Beispiel unter Windows Vista mit den Spielen Call of Duty, Crysis, El Matador, Enemy Territory: QW, FEAR, Hellgate London, Infernal, Lord of the Rings, Lost Planet, Quake und World in Conflict, um nur die wohl Wichtigsten zu nennen. Unter Windows XP wurden weiterhin Probleme mit Call of Juarez, Colin McRae DIRT, Enemy Territory QW und Stalker beseitigt, die einem ungetrübten Spielspaß das eine oder andere Mal im Weg standen.

Nutzer von Linux-Betriebssystemen bekommen ebenfalls einen Treiber-Refresh. Der Linux Catalyst 7.12, ehemals ja ATi Proprietary, unterstützt nun RedFlag 6.0 DT und OpenSUSE 10.3, sowie weiterhin das bekannte PowerPlay-Feature, womit es möglich sein soll, diverse Stromsparsettings für Mobility Radeon einzurichten. Aber auch unter dem Open Source Betriebssytem wurden Fehler beseitigt. So zum Beispiel ein Speicherleck bei OpenGL-Anwendungen, oder auch Probleme mit X-configure, die den fglrx-Treiber zum Absturz bringen konnten.

Zusätzliche Informationen zu den aktuellen Treiberpaketen finden Sie wie gewohnt in den offiziellen Release Notes, welche nur indirekt über die Downloadseite von ATi zu erreichen sind.

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Kommentare (3)Zum Thread »

1) BigWhoop (21.12.2007, 02:11 Uhr)
eins wird mir nicht ganz klar. Wir kann man einen Treiber für eine bestimmte Distribution verfügbar bzw. kompatibel machen? smile

Zitat:
OpenSUSE 10.3

(ja ich weiss ihr tippt das nur ab. Aber vielleicht habt ihr eine Erklärung.)
2) Warhead (21.12.2007, 02:42 Uhr)
ich als linux-n00b könnt mir höchstens vorstellen, dass die installationsroutine die distri erkennt und dies korrekt installiert, da hat ja fast jede distri andere ordner etc


ka wie das nun bei den einzelnen ausschaut Augen rollen
3) BigWhoop (21.12.2007, 03:22 Uhr)
du meinst das es ein fertiges Modul für genau diese Distri gibt....ja ok das wäre eine erklärung dafür. aber das wäre dann doch etwas mager smile Normalerweise compiliert man sich das ja je nach OS selbst.
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