S3200: Neuer FireWire-Standard mit 3,2 Gbit/sec


Erschienen: 17.12.2007, 16:30 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn

Eine viermal höhere Datendurchsatzrate als mit FireWire bisher möglich erlaubt die S3200-Spezifikation, welche die 1394 Trade Association (1394 TA) vorige Woche vorgestellt hat. Die neue Geschwindigkeit soll auch Vorteile im Konkurrenzkampf mit anderen Schnittstellen sichern.

Eine Anwendungsmöglichkeit für FireWire sind externe Festplatten - ein Markt, wo die neue Spezifikation wieder größere Anteile bringen soll. Sollte das angekündigte USB 3.0 nicht drastische Verbesserungen bringen, ist damit zu rechnen, dass S3200-FireWire mit 3,2 Gigabit pro Sekunde wieder schneller sein wird. Ein anderer Konkurrent, External SATA (eSATA), kommt mit SATA2 auf eine Datenrate von drei Gigabit pro Sekunde. Im Gegensatz dazu habe FireWire vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Die 1394 TA betont die FireWire-Stärke im Bereich HD-Video und HDTV. HD-Video-Settopboxen speziell in den USA sind häufig mit FireWire-Ports ausgestattet.

Die neue Spezifikation baut auf dem normalen FireWire-Standard IEEE 1394b auf. Das bringt den Vorteil, dass S3200 mit derzeitigen FireWire-Kabeln und -Konnektoren funktionieren soll. Dies soll nach der definitiven Ratifizierung der S3200-Spezifikation voraussichtlich im Februar 2008 eine schnelle Umsetzung erlauben.

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Kommentare (7)Zum Thread »

1) BigWhoop (17.12.2007, 17:22 Uhr)
hmm schauen wir mal. Wenn USB3 echt wieder so umgesetzt werden sollte wie bis jetzt und so hardware/cpu lastig wäre. Könnte Firewire echt wieder vorbeiziehen obwohl die theoretische bandbreite darunter liegt. Ich kann mir dies momentan aber schwer Vorstellen bei der entwicklungszeit von USB3. Da hilft wohl nur warten.

Der richtige weg, um bald mal Tesla Systeme per externer Schnittstelle an zu binden, ist es auf jeden fall.
2) Babe (17.12.2007, 21:04 Uhr)
Ja, da heißt es wirklich abwarten. Aber mittlerweile werden neue Schnittstellen wieder nötig, wenn man überlegt wie groß mittlerweile Festplatten sind.
3) Gast (17.12.2007, 22:27 Uhr)
...Ich fänd ein "externalAGP" oder sowas mal nett. So eine richtig schnelle Schnittstelle für externe Grafikkarten :-) So könnte ich dann zum zocken unterwegs meine 8800GTX einfach an mein Notebook anstöpseln. Über Glasfaserkabel wären die nötigen Transferraten für Grafikkarten bestimmt zu schaffen....
4) BigWhoop (18.12.2007, 01:22 Uhr)
Es gibt für notebooks pcie schnittstellen die nach aussen geführt sind smile

Klick!
Klick!
Klick!

Ich denke das ist das was du dir so gedacht hast. Zumindest im Ansatz.
5) lazyfruit (18.12.2007, 13:39 Uhr)
@BigWhoop
Is ja witzig... hätte nicht gedacht das es sowas tatsächlich schon gibt ?!?
Aber wie auch immer... bei einem Preis von stolzen 959,- USD ist das wohl keine Alternative, zumal
derzeit nur Karten mit einem max. Energiebedarf von 55 Watt unterstüzt werden... und das ist ja nicht grade der Knaller. Aber ich finde die Idee im Ansatz echt gut. Jetzt fehlt nur noch das jedes NB serienmäig so einen "PCIeex" Anschluss hat, das ganze am Besten als offenen Standard so das man de facto jede Karte ganz normal dran anschließen kann :-)
6) Gast (18.12.2007, 15:28 Uhr)
Asus hat doch dieses Jahr auf der CeBIT eine externe Grafik für Notebooks gezeigt. Aber kein Plan wie das Ding nochmal hieß... war glaub über ExpressCard.
7) BigWhoop (18.12.2007, 16:13 Uhr)
Das PRoblem an dem "einfach jede Karte anschliessen" ist halt die externe Spannungsversorgung. Ausserdem machen längere Leitungswege wieder mehr Verluste smile


@Gast: schau dir doch mal den letzten Link an Augenzwinkern
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