Erste Benchmarks: ATi RD600 Chipsatz zeigt seine Muskeln


Erschienen: 10.01.2007, 18:00 Uhr, Quelle: TweakTown, Autor: Christoph Buhtz

Die Kollegen von TweakTown.com haben die Möglichkeit gehabt ein DFI ICFX3200-T2R/G Mainboard genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Highlight dabei stellt allerdings der verbaute ATi RD600 Chipsatz dar, der dank Intel Core 2 (Quad) Support seine volle Leistung entfachen kann.

Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen 4 GB DDR2-800 Support, 8x SATA2, 2x GBit-Ethernet, 3x PCIe x16 und drei PCI-Steckplätze. Natürlich wird auch ein ATi CrossFire-Gespann inklusive Physik-Engine aufgenommen, das mit jeweils 2x 8 (CrossFire) und 1x 2 Lanes (Physik) angesprochen wird. Auch die Übertaktungsfähigkeiten des ATi RD600 brauchen sich nicht vor dem Nvidia nForce 680i SLI Chipsatz verstecken. Von der Performance konnte sich das DFI RD600 Mainboard meist immer den Platz vor der Intel P965 bzw. Nvidia nForce i680 SLI Konkurrenz sichern. Zudem ist der CrossFire-Betrieb mit dem ATi RD600 Chipsatz schneller als bei dem Intel P965 Kontrahenten.

Nichts desto trotz ist dies nach der Übernahme von ATi seitens AMD der letzte Chipsatz von dieser Bauart, da in Zukunft von der AMD-ATi-Fusion lediglich noch AMD-Chipsätze für die hauseigenen Prozessoren gefertigt werden. Wer dennoch ein entsprechendes Mainboard mit ATi RD600 Chipsatz sein Eigen nennen will, muss anfangs mit mindestens 200 Euro rechnen.

« Vorherige News Nächste News »
Weitere Meldungen

Kommentare (2)Zum Thread »

1) Gast (11.01.2007, 22:55 Uhr)
Ich dachte ATI gehört nun zu AMD ? Ist schon irgendwie Lustig das der erste neue ATI Chipsatz nach dem Kauf durch AMD ausgerechnet ein Chipsatz für den Intel Core 2 ist...
2) Paladin (11.01.2007, 23:24 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Ich dachte ATI gehört nun zu AMD ? Ist schon irgendwie Lustig das der erste neue ATI Chipsatz nach dem Kauf durch AMD ausgerechnet ein Chipsatz für den Intel Core 2 ist...

Der Chipsatz war mit Sicherheit bereits in Planung und Entwicklung, bevor ATi übernommen wurde. Dass der dann noch auf den Markt kommt, ist doch klar.

AMD hat logischerweise kein Interesse daran, Millionen an Entwicklungskosten in den Wind zu schießen, denn die haben ja nicht nur ATi übernommen, sondern auch deren Bilanz. Somit würde die Nichtveröffentlichung des RD600 AMD eine Menge Geld kosten.
Kommentar abgeben 


Sicherheitsabfrage
Bitte übertragen Sie den Code in das Eingabefeld!