X38: Asus Maximus-Serie mit Fusion Block und Crosslinx


Erschienen: 04.10.2007, 13:30 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

Das Unternehmen Asus stellt die neuen Maximus Extreme und Maximus Formula Mainboards aus der Republic-of-Gamers-Familie (ROG) vor, die Gaming- und Overclocking-Plattformen für Gamer. Die neuen Platinen auf Basis des Intel X38 Express Chipsatz sind nach Angaben von Asus speziell für hohe Übertaktungsgeschwindigkeiten ausgelegt und sind weiterhin mit innovativen Technologien für verbesserte Grafik- und Kühlleistungen ausgestattet.

Die bewährte Heatpipe-Lösung der ROG-Familie wurde einen Schritt weiterentwickelt: ein neues Kühlkörper-Design kommt für das Fusion Block System zum Einsatz, das die Heatpipe-Technologie mit der zusätzlichen Möglichkeit kombiniert, ein Wasserkühlsystem anzuschließen. Durch einen einzigen Anschluss an den Wasserkühlkreislauf werden alle wesentlichen Komponenten des Boards abgedeckt: Northbridge, Southbridge, Crosslinx und sogar Spannungswandler.

Gleichermaßen auf leidenschaftliche Overclocker und Gamer zugeschnitten, bietet die Maximus Serie zwei einzigartige Features, die ein flexibles CPU-Upgrading ohne zusätzliche Kosten ermöglichen. Die Funktion CPU Level Up* erlaubt Benutzern auch ohne vorherige Übertaktungskenntnisse, mühelos die CPU-Leistung zu erhöhen. Es muss lediglich die gewünschte Prozessorgeschwindigkeit auswählt werden und das Motherboard wird den Rest übernehmen - auf der offiziellen ROG-Website befindet sich eine vollständige Liste der unterstützten Prozessoren für diese Funktion. Auch Overclocking-Enthusiasten können das Ergebnis der Funktion CPU Level Up nutzen, um noch höhere Frequenzen zu erreichen. Das zweite Feature, der Extreme Tweaker, bietet alles aus einer Hand, um die Systemleistung optimal abzustimmen (Frequenzen, Spannungen, Timings etc.).

Mit seiner Multi-GPU-Unterstützung und der Crosslinx-Technologie, die sich durch einen dedizierten Controller zur Optimierung der PCIe-Zuordnung mit zwei x8-Lanes auszeichnet, lässt das ROG Maximus Extreme Gamer ein Spitzenniveau erreichen, so Asus über das Board. Nutzen die Anwender den 3-GPU-CrossFire-Modus, ist die PCIe-Zuordnung x16, x8, x8 und alle PCIe-Lanes kommen ohne DMI-Engpässe von der Northbridge.

Um höchste Leistungen erreichen zu können ist die Überspannungseinstellung grundlegend. Allerdings ist die Einstellung nicht ohne Risiko und kann zu Schäden an teuren PC-Komponenten führen. Die Voltiminder LED der ROG-Boards zeigt den Spannungsstatus für CPU, Northbridge, Southbridge und Arbeitsspeicher in einem intuitiv zu erfassenden Farbcode an und übernimmt damit die Rolle des „roten Bereichs“ auf einem Tachometer. Dadurch wird eine Spannungsüberwachung in Echtzeit möglich, die beim Übertakten wesentlich ist. Der Überhitzungsschutz COP EX erlaubt Overclockern ein sichereres Übertakten und eine gefahrlose Erhöhung der Chipsatz-Spannung. Er wird zur Überwachung eingesetzt und kann eine GPU tatsächlich vor Überhitzung schützen.

Die drei erhältlichen Platinen der Maximus-Serie (Extreme, Formula Special Edition, Formula) unterscheiden sich zudem in ihren Ausstattungsmerkmalen. Die Extreme-Variante ist als DDR3-Mainboard (DDR3-1333) ausgeführt und unterstützt zudem 2x eSATA und die Crosslinx-Technologie. Formula und Formula SE setzen auf bewährte DDR2-Technik (DDR2-1066), müssen jedoch auf eSATA und Crosslinx verzichten. Die Standard Formula-Version kommt zudem ohne Fusion Block-Kühlung daher. Die Preise für Extreme und Formula SE sind aktuell noch nicht bekannt. Das Maximus Formula, die günstigste Ausführung, wird aktuell ab etwa 240 Euro bei Geizhals.at gelistet.

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Kommentare (7)Zum Thread »

1) Gast (04.10.2007, 15:11 Uhr)
Zum einen ist schon ne mega Kühlung drauf und dann noch nen Lüfter ^^
Anständige Schraubanschlüsse für die Wasserkühlung hätte bei dem Preis auch drin sein können!
2) Warhead (04.10.2007, 15:55 Uhr)
naja warum man als hersteller diese tüllen verwendet, bleibt mir auch ein rätsel, da sollte man schon ne ecke flexibler baun und ordentliches G1/4"-Gewinde verbasteln...

zumal die Mittelteilkühlung irgendwie nach billigen alukühler wie ausm lego-baukasten ausschaut Zunge raus
3) BigWhoop (04.10.2007, 16:33 Uhr)
von den schlechten Tüllen abgesehen ... im Moddinggehäuse macht sich das sicher super. Was es ansonsten leistet werden wir sehen.
4) Babe (04.10.2007, 17:06 Uhr)
Variable Anschlüsse für die Wasserkühlung wären sicherlich nicht falsch gewesen und bei einem Preis von wahrscheinlich 300 Euro hätte man das auch erwarten dürfen. Ansonsten wird das Board, wie fast alle Asus-Produkte in der Sparte, wohl überzeugen können.
5) Gast (31.10.2007, 10:52 Uhr)
Mann O Mann,

das Board kostet keine 300 Euro. Ob die Anschlüsse geschraubt, gesteckt oder sonstwas sind, interessiert doch keinen. Kühlen muss es!

Euch müßte man das Mainboard vielleicht noch vergolden.
6) Paladin (31.10.2007, 11:44 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Euch müßte man das Mainboard vielleicht noch vergolden.

Das nicht, aber bei dem Preis sollten gewissen Dinge einfach Standard sein, denn gerade im Hardware-Bereich wird für dubioses Zeug oft einfach zuviel Geld verlangt. Aber der Preis scheint Dir ja eh egal zu sein. Goldesel zu Hause? Augen rollen
7) Warhead (31.10.2007, 11:53 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Mann O Mann,

das Board kostet keine 300 Euro. Ob die Anschlüsse geschraubt, gesteckt oder sonstwas sind, interessiert doch keinen. Kühlen muss es!

Euch müßte man das Mainboard vielleicht noch vergolden.

einbildung is auch ne bildung...und mit der meinung stehste dann wohl mal ganz alleine da auf weiter flur Zunge raus
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