FSB1066 und DDR3: Intel plaudert über Centrino 2


Erschienen: 11.03.2008, 07:30 Uhr, Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn

Abschließend zum Thema CeBIT noch ein kleiner Nachtrag zu Chipgigant Intel. Das Unternehmen zeigte in Hannover zum ersten Mal ein Centrino 2 basiertes Notebook in Betrieb und enthüllte neue Details.

Die bislang unter dem Codenamen Montevina bekannte Plattform wird künftig die offizielle Bezeichnung Intel Centrino 2 Prozessortechnologie tragen. Sie zeichnet sich durch eine längere Akkulaufzeit und eine bis zu 30 Prozent gesteigerte Rechenleistung aus (Herstellerangabe). Darüber hinaus entspricht Intel den steigenden Anforderungen der Anwender, High Definition Content in höchster Qualität ohne zusätzliche Hardware wiederzugeben. Auch in punkto Konnektivität setzt die Plattform mit neuester Wireless N Technologie (Shirley Peak) und optional integriertem WiMAX (Echo Peak) Maßstäbe.

Centrino 2 besteht aus dem Core 2 Duo Prozessor, basierend auf 45 nm-HKMG-Halbleitertechnik. Der dazugehörige Mobile Intel 45 Express Chipsatz (Codename Cantiga) unterstützt bis zu 1066 MHz FSB und bringt erstmals DDR3 in den mobilen Bereich. Mit dem Extreme Tuning Utility bekommt der Anwender Zugriff auf Speicher- und Prozessoreinstellungen. Über eine grafische Benutzeroberfläche verändert der Anwender den Multiplikator des Prozessortaktes oder die Geschwindigkeit des Speichers. Zusammen mit verschiedenen Speicherherstellern entwickelte Intel das Extreme Memory Profile (XMP), ein Äquivalent zu Nvidias EPP, das aktuell in nForce-Plattformen integriert ist.

Erste Geräte mit der Intel Centrino 2 Prozessortechnologie werden voraussichtlich Mitte diesen Jahres verfügbar sein. In der zweiten Jahreshälfte plant Intel, Quad-Core Prozessoren für Notebooks vorzustellen.

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Kommentare (5)Zum Thread »

1) Softwarekiller (13.03.2008, 11:50 Uhr)
Intel schafft die Hardwarevorraussetzungen mit immer besseren Sleepstates und im Endefekt erreicht man damit nichts weil Vista den Spielverderber spielen muss. Dazu noch die Mem-Last und laufende unnütze Festplattenzugriffe....ich bin ja mal gespannt. Santa Rosa konnte mich aus genau dem Grund Akkumäßig nicht wirklich überzeugen. (liegt natürlich nicht an Intel, nicht dass das jemand falsch versteht....)
2) Babe (13.03.2008, 13:06 Uhr)
Jo, aber die meisten States sind doch Betriebssystem-transparent.
3) Softwarekiller (14.03.2008, 17:06 Uhr)
Wenn ich mit nem Sleepstate nen viertel Watt gewinn, der volle Speicher mir beim Vergleich Vista <-> XP aber 2 Watt klaut, ist das absolut hahnebüchen...das war eigentlich alles was ich damit sagen wollte Augenzwinkern
4) BigWhoop (14.03.2008, 18:50 Uhr)
du willst doch das buffern des Speichers hier jetzt nicht als Nachteil hinstellen oder?
5) Softwarekiller (15.03.2008, 20:45 Uhr)
Ich rede Allgemein vom Ressourcen verschwenden.
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