ATi veröffentlicht Catalyst 8.5 für Windows und Linux


Erschienen: 22.05.2008, 23:00 Uhr, Quelle: ati.amd.com, Autor: Alexander Hille

Etwas verspätet konnte man bei ATi nun den finalen Catalyst der Version 8.5 veröffentlichen. Im Gegensatz zur letzten Version kann man hier wieder ein paar wenige nennenswerte Performanceverbesserungen aufweisen.

So zum Beispiel weisen die Spiele Halo bis zu 30 Prozent, Call of Juarez und Lost Planet, je unter DX10 und in Verbindung mit HD 3xx0-Grafikkarten, bis zu 12, beziehungsweise zwischen 5 und 35 Prozent mehr Bilder pro Sekunde auf, als noch mit den älteren Treibern. Bei World in Conflict konnte man ebenfalls die DX10-Berechnungsgeschwindigkeit steigern; hier liegt der Zuwachs bei circa 25 Prozent bei HD 36x0, sowie HD 38x0-Karten und soll sogar mit einer HD 3870 X2 noch höher liegen. In Kombination von HD 38x0 mit HDRR soll die Berechnung von Stalker unter DX9 erstaunlicherweise um bis zu 50 Prozent gestiegen sein.

Davon abgesehen wurden wieder zahlreiche Fehler behoben, so zum Beispiel generell bei Colin McRae: DiRT, Crysis und Lost Planet. Speziell unter Windows Vista im Zusammenspiel mit Clive Barker's Jericho, Doom 3, Farcry, Gears of War, Enemy Territory Quake Wars, Halo 2, Hellgate: London, Stranglehold, Tabula Rasa, Team Fortress 2 und Tomb Raider Anniversary. Unter Windows XP hingegen betrifft dies Company of Heroes, SecondLife, Tiger Woods 2008 und World of Warcraft.

Neben all den Fehlerbeseitigungen und Geschwindigkeitsverbesserungen fand man sogar noch Zeit für ein paar neue Features. So kann man sich nun über adaptives Anti-Aliasing unter OpenGL, die Unterstützung von 480i und 480p über Component, SECAM über den TV-Out, HDMI-Audio bei nicht standardgemäßen Modis, sowie über 1080p24 und benutzerdefinierte 1080p-Einstellungen erfreuen. Weiterhin wurde die Deinstallationsroutine verbessert und weist nun ein ähnliches Menü zu Nvidias Grafiktreiber auf, in dem man sich entscheiden kann zwischen "nur Grafiktreiber deinstallieren" oder auch "Grafik- und Chipsatztreiber entfernen".

Linux-User dürfen nun, genau wie die Windows-Benutzer schon länger, Mipmap-Detail-Level, benutzerdefinierte Anti-Aliasing-Filter und Catalyst A.I. einstellen und nach persönlichen Wünschen anpassen. Ansonsten hat man noch Fehler mit compiz, Glxgears, Google Earth, Specviewperf 8.1 64bit, Maya 2008, xcommgr und dem X-Server behoben und das Abspielen von Videos auf dem sekundären Monitor einer Dual-Screen-Umgebung ermöglicht.

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