OCZ Vector 150 SSD mit 480 GB im Praxistest
Sapphire Radeon R7 250 Ultimate im Test
Mionix Naos 7000 Gamer-Maus im Test
Sapphire Vapor-X Radeon R7 250X OC
SteelSeries Sensei Wireless im Test
Blutig Runde zwei: A4Tech Bloody RT5A

Roundup: 12 SATA-Festplatten bis 1 TB bei uns im Test


Erschienen: 12.05.2008, 01:00 Uhr, Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn

Entgegen der neuesten Trends, die den Festplatten ob der rasant fortschreitenden Entwicklung bei SSDs und Flash-Festplatten keine gute Zukunft bescheinigen, verbessern die Hersteller ihre Produkte laufend und investieren in neue Produktionstechnologien um strategische Wettbewerbsvorteile gegenüber den Mitstreitern zu erzielen. Bestes Beispiel dafür: Samsung. Nachdem Hitachi als erster Hersteller im Frühjahr 2007 eine Festplatte mit 1000 GByte Kapazität im Angebot hatte und Seagate und Western Digital alsbald nachlegten, hat sich der Technologieriese aus Südkorea besonders viel Zeit mit der Entwicklung gelassen - dafür aber Ende letzten Jahres mit der F1-Serie als erster Hersteller Laufwerke präsentiert, deren Platter eine Datendichte von 180 GBit pro Quadratzoll aufweisen. Dass diese sich sogleich die Performance-Krone aufsetzen durften scheint ob der langen Entwicklungszeit nicht weiter verwunderlich. Doch ausruhen kann Samsung sich keinesfalls: Seitens Western Digital droht neues Ungemach in Form von 320 GByte-Modellen mit nur einem Platter, die das Unternehmen aus Lake Forest seit kurzem ausliefert. Ein Terabyte-Laufwerk mit drei Plattern ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Um den aktuellen Stand im Bereich Festplatten adäquat abbilden zu können, haben wir uns von jedem Hersteller mehrere Laufwerke unterschiedlicher Kapazitäten aus der jeweils neuesten Produktserie in die Redaktion geholt und auf ihre Tauglichkeit für den Einsatz im heimischen PC hin geprüft. Erstmals haben wir in unseren Artikeln weitestgehend von der Verwendung synthetischer Benchmarks abgesehen und konzentrieren uns voll und ganz auf die (wesentlich aussagefährigeren) realkritischen Benchmarkapplikationen, deren Nutzen und Praktikabilität für unsere Leser weitaus höher sein dürfte. Leicht Abstand nehmen möchten wir erstmals auch von der andauernden Jagd nach I/O-Performance. Interssante Konzepte der Hersteller zum Thema Energieeffizienz werden von nun an stärker in den Mittelpunkt gestellt und auch bei der Bewertung stärker berücksichtigt. In unserem Artikel nehmen wir 12 SATA-Festplatten genauer unter die Lupe. Viel Spaß beim Lesen!

« Vorherige News Nächste News »
Weitere Meldungen

Kommentare (21)Zum Thread »

1) Gast (12.05.2008, 02:05 Uhr)
Lob für den guten Test!

Was die Samsung-Disks und vor allem die 1-Scheiben-Variante leisten ist schon sehr geil. Bin auf den Vergleich mit der WD gespannt...
2) Babe (12.05.2008, 12:29 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Was die Samsung-Disks und vor allem die 1-Scheiben-Variante leisten ist schon sehr geil. Bin auf den Vergleich mit der WD gespannt...

Für System-Festplatten, bei denen eben nicht unendlich viel Speicher benötigt wird, ist das wirklich eine optimale Lösung.
3) Mjolnir (13.05.2008, 08:36 Uhr)
Guter Test, ich empfinde das eher "praxisorientiere" Testverfahren als echten Fortschritt. Ich hätte nur gerne mal eine genaue Definition von Zugriffszeit - das ist doch die Zeit, die ein Kopf im Durchschnitt braucht, um zu den Sektoren zu springen, in denen eine Datei liegt, frapos?

Ps: Ist die Rechtsschreibung (wie zB "Platter" statt "Scheiben" uä) Absicht? Ansonsten würde ich mich gerne als freiwilliger Lektor für Tests anbieten Augenzwinkern
(Auch wenn sowas vermutlich auch auf Umstehungsuhrzeiten à la 3 Uhr morgens zurückzuführen ist :lolsmile
4) Babe (13.05.2008, 12:03 Uhr)
Zitat:
Original von Mjolnir
Ps: Ist die Rechtsschreibung (wie zB "Platter" statt "Scheiben" uä) Absicht?

Platter wird im Englischen verwendet und steht schlichtweg für genau das gleiche (Scheibe im Deutschen) im Zusammenhang mit Festplatten. smile
5) Mjolnir (13.05.2008, 12:12 Uhr)
Hab ich also mal wieder umsonst kluggeschissen, mh? ^^
6) ventu (13.05.2008, 12:12 Uhr)
Zitat:
Original von Mjolnir
Ps: Ist die Rechtsschreibung (wie zB "Platter" statt "Scheiben" uä) Absicht?


Wenn du Fehler findest, kannst du mir die per E-Mail mitteilen.
Platter ist, wie Babe schon sagt, die eigentlich korrekte englische Bezeichnung.

Gruß
7) Slugger (13.05.2008, 12:50 Uhr)
Hat vielleicht auch wer nen Vergleich zu ner Seagate 7200.10 mit 320GB?
Da hab ich z.Zt mein System drauf.

Die ist soweit ich weiss schneller als die .11er Version, daher wüsste ich gern ob da der Unterschied zur F1 auch so groß ist und es sich lohnt die Samsung als Systemplatte zu verbauen.
8) Gast (13.05.2008, 13:05 Uhr)
Zitat:
Original von Slugger
Hat vielleicht auch wer nen Vergleich zu ner Seagate 7200.10 mit 320GB?

Bist du sicher, dass die schneller sind als .11er? Abgesehen davon basiert die 320er Samsung aus dem Test auf nur einer Scheibe, das tut die .10er nicht. So viel mal zum Stromverbrauch.
9) Slugger (13.05.2008, 13:59 Uhr)
Der Stromverbauch der Platte wäre wohl das was mich am wenigsten interessiert. Ob das teil jetzt 10 oder 8W braucht ist doch fürn Heimanwender sowas von unineressant.
Das sind selbst bei Dauerbetrieb aufs Jahr gerechnet keine 4€.

Gefunden hab ich diese schon etwas älteten tests.

Einmal für 750Gb und für die 500Gb Version.

Wie man hier sieht ist die 7200.10 in den praxisnahen Tests entweder gleichwertig, ein paar mal Langsamer aber zum Teil auch erheblich schneller (bis 10Mb/s) als die 7200.11.

Die Ergebnisse für die 7200.11 kommen denen von HwM bis auf kleine Abweichungen gleich, was die Ergebnisse als plausibel verifiziert.
10) Gast (13.05.2008, 15:07 Uhr)
Wie auch immer, mag sein, dass du Recht hast smile Viel mehr interessiert mich der angekündigte Vergleich zwischen den 1-Scheiben Modellen von Samsung und WD. Bis wann meint ihr habt ihr da was am Start??
11) ventu (13.05.2008, 15:59 Uhr)
Etwa 2-3 Wochen wird es dauern bis der Artikel am Start ist, schneller geht leider nicht, weil ich bis Juni in Kanada bin.

Gruß
12) Mjolnir (13.05.2008, 16:37 Uhr)
Zitat:
Original von ventu
Etwa 2-3 Wochen wird es dauern bis der Artikel am Start ist, schneller geht leider nicht, weil ich bis Juni in Kanada bin.

Gruß

Kriegst Mail von mir, wenn ich Fehler find. Die "Platter" waren fachliche Unkenntnis von mir Augenzwinkern viel Spaß in Kanada!
13) Gast (13.05.2008, 23:27 Uhr)
Ich finde die GP Serie von Western Digital deshalb so gut, weil sie durch die geringere Leistungsaufnahme einfach etwas kühler bleibt als die Konkurrenz. Somit ist diese Serie auch hervorragend für externe Gehäuse geeignet.
14) Babe (14.05.2008, 01:05 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Somit ist diese Serie auch hervorragend für externe Gehäuse geeignet.

Das ist richtig. Gerade im Vergleich mit den Hitachi-Festplatten sieht WD mit den GreenPower-Laufwerken natürlich sehr gut aus - bei der Leistung sieht das aber schon wieder anders aus.
15) Gast (15.05.2008, 15:30 Uhr)
3,5 Watt im idle mode! Das ist schon beeindruckend! Man merkt es zwar in der Tat weniger in der Jahresstromrechnung, aber sie ist natürlich sehr leicht zu kühlen und damit nochmals leiser.
Wem die Performance nicht reicht, sollte sich mal fragen ob er das mit 4 GB RAM wirklich noch bemerkt. Ist ja nicht so daß die Platte lahm wäre...
16) Babe (16.05.2008, 00:24 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Wem die Performance nicht reicht, sollte sich mal fragen ob er das mit 4 GB RAM wirklich noch bemerkt. Ist ja nicht so daß die Platte lahm wäre...

Naja die Performance von RAM und HDD kann man wohl nicht wirklich vergleichen. Bei der HDD geht es um vielleicht dreistellige Megabyte Durchsätze pro Sekunde - der RAM arbeitet da mit Gigabyte pro Sekunde. Von daher, was im RAM ist und damit keinen Miss erzeugt und ein Zugriff auf die Festplatte erzeugen muss, ist klar schneller.
17) Gast (16.05.2008, 05:56 Uhr)
Und inwiefern, liebes Babe, widerspricht daß jetzt meiner Aussage daß man mit ausreichend RAM eine _etwas_ langsamere Festplatte im Alltagsbetrieb nicht spürt?
18) Gast (16.05.2008, 08:33 Uhr)
von gast aus Post 13:

Gewisse Daten bleiben trotz mehr RAM nicht im RAM und müssen immer wieder geladen werden. Auch der erstmalige Start von Programmen dauert sicher wesentlich länger. Sicher können viele private User diesen Effekt verkraften, aber wenn das System schnell sein soll, was Dateizugriffe angeht, dann sollte man doch zu einer schnelleren HDD greifen, oder sich ein Raid-System zulegen.

Schließlich ist die WD GP um 30 - 50% langsamer, als z.b. die F1 von Samsung. (auch wenn ich jetzt kein Samsung Fan bin)

Wer auf die zusätzliche Leistung verzichten kann, der bekommt aber ein kühleres und geräuschärmeres System.
19) ventu (16.05.2008, 09:35 Uhr)
Wer mehr im Office-Bereich arbeitet, der braucht keine 90 mb/s Schreibdruchsatz, auf der anderen Seite benötigt er aber auch keine 1000 GByte, da muss eben abgewogen werden. Ich halte die Festplatte für externe Gehäuse am geeignesten, wo sie entweder als Backup- oder als Storage-Laufwerk zum Einsatz kommt.
20) Babe (16.05.2008, 13:29 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Und inwiefern, liebes Babe, widerspricht daß jetzt meiner Aussage daß man mit ausreichend RAM eine _etwas_ langsamere Festplatte im Alltagsbetrieb nicht spürt?

Jetzt, da ich es nochmal gelesen habe, muss ich dir Recht geben- habe das gestern irgendwie andersrum interpretiert? smile Sorry! Augenzwinkern
21) Gast (16.05.2008, 18:11 Uhr)
Babe: Sowas passiert..

Übrigens: Ich denke, die WD-Platte zielt auch auf Standalone-Videorecorder ab. Dort ist die geringe Wärmeentwicklung besonders wichtig, die Performance aber völlig egal, solange die Festplatte schnell genug ist zum Aufzeichnen und Playback von Mediadateien.
Kommentar abgeben 


Sicherheitsabfrage
Bitte übertragen Sie den Code in das Eingabefeld!