China bald ohne freie IP-Adressen


Erschienen: 29.09.2008, 12:15 Uhr, Quelle: zdnet, Autor: Pascal Heller

Nach einem Bericht von ChinaTech News zufolge gehen China in 830 Tagen die IP-Adressen aus. Die Seite beruft sich dabei auf das China Internet Network Information Center (CNNIC), nachdem das Ipv4 Kontingent Chinas in kürze erschöpft sei. Für neue Nutzer gibt es dann keine Möglichkeit mehr auf normalem Wege einen Zugang zum Internet zu erhalten.

Da in China die meisten Netzwerke mit dem Ipv4 Adresspool arbeiten sind bereits 80 Prozent des reservierten Adressraums Chinas verbraucht. Für diesen bereits seit längerem erwarteten Kollaps des Ipv4-Internetprotokolls wurde der Adressraum des Nachfolgers Ipv6 von 32 bit auf 128 bit erhöht. Damit stünden ingesamt 340 Sextillionen Internetadressen Weltweit zur Vefügung. In China wird das Ipv6 Protokoll allerdings nur in Universitätsnetzwerken eingesetzt. Für die Umstellung des gesamten chinesischen Netzes bräuchte man noch viel Zeit und Geld.

Bereits im Februar hatte die Icann mit der Umstzellung auf IPv6-Adressen auf sechs der weltweit 13 Root-Server-Netzwerke begonnen um den kommenden Engpass von IP-Adressen verhindern zu können.

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Kommentare (4)Zum Thread »

1) Softwarekiller (29.09.2008, 13:17 Uhr)
Es kommt wie es kommen musste. Das hat man davon wenn man zu Anfang nur 2^32 Adressen ansetzt.
2) Babe (29.09.2008, 13:23 Uhr)
Ich glaube mit so einer Entwicklung des Internets hat damals einfach niemand gerechnet.
3) Softwarekiller (29.09.2008, 14:35 Uhr)
Weitsicht war schon immer besser als späte Einsicht Augenzwinkern
4) Gast (29.09.2008, 21:04 Uhr)
Lief doch überall mit PCs so.
RAM? Maximal 4GB mit 32-bit.
Festplatten? Erst wenige hundert MB, dann 4GB, dann 137GB - und auch jetzt ist das Problem doch nur weiter in die Zukunft verschoben...
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