Green DRAM: Samsung kündigt 30 nm DDR3-Speicher an


Erschienen: 03.02.2010, 00:30 Uhr, Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn

Samsung Electronics gibt bekannt, dass sein erster 2 Gigabit DRAM in 30 nm-Technologie die Evaluierung bei Kunden mit Erfolg bestanden hat. DDR3-SDRAM wird sich bereits im laufenden Quartal zum industrieweit bevorzugten Hauptspeicher entwickeln, so Samsung über den Speicher. Vor diesem Hintergrund wird Samsung durch die Weiterentwicklung seiner Prozesstechnologie die Produktivität weiter steigern und die Verbreitung von 1,5 und 1,35 Volt DDR3-Speicher für Server, Desktop-PCs und Notebooks beschleunigen. Durch den Einsatz des 30 nm-Prozesses in der Massenproduktion von DDR3-Speichern lässt sich die Produktivität gegenüber der 40 nm-Prozesstechnologie um 60 Prozent steigern. Verglichen mit DRAMs, die in 50 bzw. 60 nm-Technologien gefertigt werden, ergibt sich beim 30 nm-Prozess eine doppelt so hohe Kosteneffizienz.

Das in 30 nm-Technologie hergestellte 2Gb "Green DRAM" reduziert den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent gegenüber 50 nm-Modellen. Ein 4 Gigabyte Modul mit 30 nm-Technologie verbraucht in einem Notebook der neuesten Generation nur 3W pro Stunde. Dies entspricht in etwa nur 3 Prozent des gesamten Leistungsverbrauchs eines Notebooks. Die neuen DDR3-Speicher werden in einem breiten Produktspektrum eingesetzt, angefangen bei Servern und Notebooks über Desktop-PCs bis hin zu kommenden Versionen von Netbooks und Mobilgeräten. Die Massenproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen.

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Kommentare (7)Zum Thread »

1) newbey (04.02.2010, 01:58 Uhr)
Wieviel Energie wird wohl die Entsorgung der in Massen hergestellten Chips kosten. Mit Sicherheit mehr als im durchschnittlichen Gebrauch an Energie gespart wurde.
Gibt es dazu irgendwo ein paar offizielle Zahlen?
2) Mr. Smith (04.02.2010, 08:38 Uhr)
das ist mir egal, wenn der akku dadurch länger hält!!
3) Vectrafan (04.02.2010, 09:12 Uhr)
Zitat:
Original von newbey
Wieviel Energie wird wohl die Entsorgung der in Massen hergestellten Chips kosten. Mit Sicherheit mehr als im durchschnittlichen Gebrauch an Energie gespart wurde.
Gibt es dazu irgendwo ein paar offizielle Zahlen?

dein argument ist aber eins was gegen jegliche evolutionsstufen spricht, egal bei welcher technik.
denn bei den meisten technologien kann man inzwischen nur noch effizienzsteigerungen durchführen.

mal ganz zu schweigen davon, das die alten produkte irgendwann auch kaputt gehen und es so oder so zu neuanschaffungen kommen wird, zudem werden die alten chips auch noch resycled und nicht einfach verbrannt.
4) newbey (04.02.2010, 12:16 Uhr)
Kinder die in Bergen aus Elektroschrott nach wertvollem Metallen suchen um sich über den Tag und vielleicht die nächste Woche zu bringen, das sehe ich. Berge von nicht mehr recyclebarem Material. Fakt ist doch das nur das gemacht wird was weniger kostet als es an Gewinn bringt, Kapitalismus halt, von daher werden auch nicht alle Dinge recycled werden selbst wenn es möglich wäre.
5) Caliban (04.02.2010, 12:34 Uhr)
Zitat:
Original von Vectrafan
dein argument ist aber eins was gegen jegliche evolutionsstufen spricht, egal bei welcher technik.


Ich denke er spielt mehr auf die sinnlose Neuanschaffung an.
Denn nur durch Stromeinsparen ist die Belastung von der Herstellung eines Chips auch meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen.

Ist wie bei den neuen ach so tollen Umweltfreundlicheren Autos.. Augen rollen

Naja, solange der Käufer sich besser fühlt, weil er seinen alten Stromfresserchip entsorgt hat ^^
6) Vectrafan (04.02.2010, 16:01 Uhr)
Zitat:
Original von newbey
Kinder die in Bergen aus Elektroschrott nach wertvollem Metallen suchen um sich über den Tag und vielleicht die nächste Woche zu bringen, das sehe ich. Berge von nicht mehr recyclebarem Material. Fakt ist doch das nur das gemacht wird was weniger kostet als es an Gewinn bringt, Kapitalismus halt, von daher werden auch nicht alle Dinge recycled werden selbst wenn es möglich wäre.

elektroschrott wird mit sicherheit nicht durch kinder "recycled". der kommt in vollautomatische anlagen. schon allein wegen dem verarbeitetem gold, silber und kupfer.
viel schlimmer als elektro/oder autoschrott ist der normale müll, denn davon gibt es unnötig viel.

aber das ganze führt vom thema ab.

Zitat:
Original von Caliban
Zitat:
Original von Vectrafan
dein argument ist aber eins was gegen jegliche evolutionsstufen spricht, egal bei welcher technik.


Ich denke er spielt mehr auf die sinnlose Neuanschaffung an.
Denn nur durch Stromeinsparen ist die Belastung von der Herstellung eines Chips auch meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen.

Ist wie bei den neuen ach so tollen Umweltfreundlicheren Autos.. Augen rollen

Naja, solange der Käufer sich besser fühlt, weil er seinen alten Stromfresserchip entsorgt hat ^^

naja, aber wirklich sinnlose neuanschaffungen machen nur einen relativ geringen teil der anschaffungen aus.
7) newbey (05.02.2010, 09:35 Uhr)
Klick!
Interessant sind besonders die Kommentare von den Leuten die in solchen "recycling" Anlagen gearbeitet haben.
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