Nvidia stellt mobilen Prozessor Tegra 4 vor


Erschienen: 07.01.2013, 21:30 Uhr, Quelle: Nvidia PR – 07.01.2013, Autor: Patrick von Brunn

Entwickler Nvidia stellt heute den Tegra 4 vor, den mobilen Prozessor, der sich durch Leistung und sehr geringen Energieverbrauch optimal für Smartphones und Tablets, Infotainment- sowie Navigations-Systeme, aber auch PCs auszeichnet, so das Unternehmen in seiner PR-Meldung. Bisher unter dem Codenamen "Wayne" geführt, bietet der Tegra 4 72 maßgeschneiderte GeForce-GPU-Kerne, was der sechsfachen GPU-Leistung eines Tegra-3-Prozessors entspricht. Dadurch sind realistischere Spielerlebnisse und höher auflösende Bildschirme möglich. Tegra 4 setzt auf die Quad-Core-Architektur von ARMs Cortex-A15, die bis zu 2,6-fach schnelleres Web-Browsing und gesteigerte Performance für weitere Anwendungen bietet.

Tegra 4 unterstützt auch alle Frequenzen des 4G-LTE-Standards für Sprach-und Datenübertragungen dank eines optionalen Chipsatzes, des in der fünften Generation erhältlichen Icera-i500-Prozessors. Effizienter und mit nur 40 Prozent der Größe eines herkömmlichen Modems liefert der i500 die vierfache Verarbeitungsfähigkeit des Vorgängermodells. Zu den Schlüsselfunktionen des Tegra 4 zählt unter anderem eine neuartige Architektur für Computational Photography, die automatisch HDR-Fotos und -Videos liefert, indem sie die Rechenleistung der GPU, CPU und des Bildsignalprozessors der Kamera vereint. Die HDR-Funktion erfasst Bilder, auch solche, die durch den Blitz beleuchtet wurden, auf die gleiche Art und Weise, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen werden – mit Details in hellen und dunklen Bereichen.

Tegra 4

Tegra 4 ist für maximale Energieeffizienz entwickelt und verfügt über die zweite Generation des zusätzlichen, akkusparenden Rechenkerns für geringere Leistungsaufnahme bei normaler Nutzung. Zusätzlich verringert die PRISM-2-Bildschirm-Technologie die Hintergrundbeleuchtung, während die visuelle Darstellung stets auf höchstem Niveau bleibt. Der Tegra 4 verbraucht bis zu 45 Prozent weniger Strom als sein Vorgänger Tegra 3 bei durchschnittlicher Nutzung. Auf einem Smartphone sind dadurch bis zu 14 Stunden HD-Video-Wiedergabe möglich.

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