Mit der Vorstellung der 7. Generation der Core Prozessoren bringt Intel die ersten Kaby-Lake-Modelle auf den Markt. Die neuen, im 14nm+ Produktionsverfahren gefertigten Chips ermöglichen durch optimierte Fertigung eine bis zu 12 Prozent höhere Taktrate als bisher. Zum offiziellen Startschuss stellt Intel insgesamt sechs Modelle vor, die sich an Tablets und Notebooks richten. Weitere Varianten für die Bereiche Enterprise, Desktop, Workstations und High-End-Notebooks folgen dann laut Intel im Januar – vermutlich auf der CES 2017.
Den Anfang machen jeweils drei Dual-Core-Prozessoren (inkl. Hyper-Threading) mit den Codenamen Kaby Lake-Y (4,5 Watt TDP) und Kaby Lake-U (15 Watt TDP). Die sparsamen Varianten tragen die Modellbezeichnungen Core m3-7Y30, Core i5-7Y54 sowie Core i7-7Y75 und takten mit maximal 2,6, 3,2 bzw. 3,6 GHz (Turbotakt) – als Speicher kommt DDR3 zum Einsatz. Für klassische Notebooks stehen ab sofort die Ausführungen Core i7-7500U, Core i5-7200U und Core i3-7100U, jeweils mit DDR4-Speicherinterface, bereit. Hier betragen die Frequenzen im Turbo-Mode bis zu 3,5 GHz.
Kleinere Anpassungen hat man an der integrierten Iris-Grafik (HD 6xx Generation auf Basis der Skylake-Gen9) und deren Media-Features vorgenommen. Dazu zählt die hardwareunterstützte Decodierung von HEVC 10 Bit und VP9. Intel bewirbt die neuen CPUs in seiner PR-Meldung mit nahtlosem Streaming von 4K Ultra High-Definition Videos und auch grafisch anspruchsvolle Gaming-Titel wie Overwatch lassen sich mit Intel Core Prozessoren der 7. Generation jederzeit und überall auf einem ultraschlanken und leichten Notebook spielen, so der Hersteller weiter. Die neuen CPUs bilden weiterhin die Grundlage, um 4K UHD Inhalte, 360° Videos und Virtual Reality einem breiten Massenpublikum zugänglich zu machen.
Bis zum Jahresende werden etwa 100 verschiedene 2-in-1s und Laptops mit Core Prozessoren der 7. Generation und teils dünner als ein Smartphone verfügbar sein. Erste Geräte auf Basis der neuen Prozessoren sind im September erhältlich. Kaby Lake für Enterprise, Desktop, Workstations und High-End-Notebooks folgt dann erst im neuen Kalenderjahr
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