Beiträge von ventu

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    Original von img
    Oder hast du deswegen die Green Power erwähnt?


    ja, habe ich. Die dreht mit 5400 rpm und ist daher langsamer, braucht aber auch weniger Energie und erwärmt sich nicht so stark. Für externe Laufwerke also ideal. Schau, dass du ein 3-Platter-Modell bekommst.


    eSata wäre beispielsweise eine Alternative um ein externes Laufwerk anzuschließen.

    Brauchst du denn 1 TByte?
    Die Samsung F1 über USB anzuschließen macht wenig Sinn. Wäre so, als ob du einen Opel-Corsa-Motor in einen Audi A5 einbauen würdest. :-)
    Über Firewire 800 wäre es immer noch Verschwendung von Performance, wenn auch nicht mehr ganz so krass wie bei USB. Wenn man mal davon ausgeht, das FW 800 in der Situation ca. 70 MB/s schafft (was ich nicht glaube) bleibt die F1 unter ihren Möglichkeiten, zumindest innerhalb der ersten 40-60% der Kapazität

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    Original von lazyfruit
    ventu
    Wo hast du die Werte her ? In allen Benches die ich gefunden habe war die Seagate Barracuda nach der Samsung immer auf dem zweiten Platz ???


    Ich habe die Platten gerade selber hier liegen für den nächsten Artikel und erst letzte Woche getestet. Die 1 TB Seagate haben wir in unserem letzten Review übrigens schon getestet, die Ergebnisse sprechen denke ich für sich.

    Dass die Seagate bei anderen Tests besser abschneidet liegt daran, dass die meisten Tester rein synthetische Benchmarks benutzen, d.h. Bedingungen unterstellen, die so in der Realität i.d.R. nicht auftreten.
    Wir benutzen einen Benchmark, der anhand von speziellen Pattern misst, wie schnell die Festplatte wirklich Daten unterschiedlicher Art (mp3s, Programme, iso-Dateien) lesen und schreiben bzw. kopieren kann.


    Bei Samsung gibt es nur auf die f1-Raid 7 Jahre Garantie, diese ist rund 30 % teurer als die normale f1 mit 1 TB.


    Deine Anmerkung bzgl. externem Anschluss trifft natürlich zu. Sollte dies der Anwendungsbereich von img sein, empfiehlt sich aber eher eine Festplatte mit 5400 U/min wie z.B. die WD Green Power oder die neue Samsung ECO-Green-Reihe. Die bleiben auch deutlich kühler als herkömmliche Laufwerke.



    Und noch eins : Nach Forenbeiträgen kann man nun wirklich keine Aussagen über die Ausfallwahrscheinlichkeit einzelner Laufwerke treffen, ich bezweifle, dass sich die Ausfallrate von Samsung-Laufwerken signifikant von der anderer Laufwerke unterscheidet.

    Nicht unzuverlässiger als andere Festplatten ihrer Art. Man sollte in dem Fall nicht allzusehr auf das hören, was Leute in Internetforen so schreiben.
    Meistens sind das diejenigen, deren Platten kaputt gegangegn sind bzw. die keine Ahnung von irgendwas haben und besser beraten wären, ihren Mund zu halten ...

    Ich habe gerade in deinem anderen Thread was dazu geschrieben ... es kommt weniger auf das Tool an, sondern eher auf einen kontinuierlichen Defragmentiervorgang, der nicht manuell gestartet werden muss. Ich benutze beispielsweise Diskeeper Pro, das läuft ständig im Hintergrund und verhindert somit eine zu starke Fragmentierung im Vorhinein. Die Performance ist dementsprechend über einen bestimmten Zeitraum betrachtet sehr viel besser als unter Verwendung einer manuellen Defragmentierung (egal welche Methode und welches Programm).

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    Original von F.Hase1
    jetz wollt ich halt wissen, obs klüger währe, ob ich sie im raid laufen lass, oder als 2 einzelne...


    Die Frage solltest du dir ja mittlerweile selber beantworten können ...



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    Original von F.Hase1
    wie sieht dass dann aus, wenn ich einen plattenverband (Raid 0) defragmentiere...
    bei einer platte ists ja kein problem, aber wie siehts dann bei 2 aus?


    ...ebenfalls kein Problem, da sie ja vom Betriebssystem quasi als eine einzelne Platte angesehen wird. Empfehlenswert sind Defrag-Tools wie beispielsweise Diskeeper Pro. Die laufen ständig im Hintergrund und verhindern so eine zu starke Fragmentierung im Vorhinein. Dadurch ist die Performance insgesamt spürbar besser als ohne konstante Defragmentierung.

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    Original von Sechser
    Und wieso Denkfehler?!?!


    Weil du oben geschrieben hast, dass 35000 h ungefähr 4 Jahren entsprechen und du Festplatten nur 2-3 Jahre behälst. Das hat aber wie gesagt nichts mit Ausfallwahrscheinlichkeit zu tun, die berechnet sich anders!



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    Original von Sechser
    Und woher willst du wissen das sich auf meinem Board KEIN echter RAID Controller befindet??


    Weil mir derzeit kein Board der gängigen Hersteller bekannt ist, auf dem ein solcher Controller verbaut wäre.


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    Original von Sechser
    und wenn ich mit meinen Kumpels irgendwo im Keller zusammen hocke, merken wir immer wieder das die Ladezeiten bei mir teilweise wesentlich kürzer sind.


    Ich habe ja nicht bestritten, dass sich Vorteile ergeben. Nur sind diese eben je nach Situation und Hardware-Konfiguration vernachlässigbar.


    Und was HD-Tach misst ist sowieso für den Praxisbetrieb von untergeordneter Bedeutung, das Tool benutzt Testpattern wie sie nur unter idealisierten Bedingungen anzutreffen sind (i.e. Dateien liegen direkt hintereinander auf der Festplatte). Kann also nur ein Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance der Platte liefern.

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    Original von F.Hase1
    wie ist das dann mit programm dateien, profitieren programme, die sehr viele kleine, aber auch einige große dateien benötigen, auch davon?


    Das lässt sich pauschal natürlich nicht so einfach sagen. Ich habe letzte Woche für unseren neuen Festplatten-Test der demnächst erscheinen wird, die Performance zweier Samsung F1 Raid im Stripeset mit der einer einzelnen F1 Raid Festplatte verglichen.
    Mit unserem FC-Test Benchmark, der genau misst, inwiefern die Festplatte bei vielen einzelnen Dateien, einzelner großer Dateien etc. abschneidet, lag das Stripeset bei ersteren mit etwa 30%, bei zweiterem (also z.B. iso-Dateien) 70-90% vor der einzelnen Festplatte. Bei dem Lesen und Schreiben von mp3s ist die Performance um etwa 40 % besser ausgefallen.


    In dem Fall hat man es deutlich gemerkt, allerdings gehört die F1 Raid auch derzeit mit zu den besten Festplatten, die man kaufen kann. Bei älteren Modellen kann das Verhältnis schon ganz anders aussehen.

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    Original von Sechser
    Also wenn der Hersteller der Platte ne MTBF von 70000 Std. angibt, und sich die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls bei 2 Platten verdoppelt, bin ich bei 35000 Std. Das sind fast 4 Jahre!


    Und das ist eben der Denkfehler, den viele machen.


    die MTBF ist eine Art Durchschnittswert, keinesfalls ein Mindestmaß an Stunden, die die Festplatte garantiert übersteht.
    Man kann genau ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Festplatte innerhalb der ersten x Jahre Nutzungszeit ausfällt. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: unter Annahme einer MTBF von 70000 h und einer geplanten Nutzungsdauer von 3 Jahren, liegt die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Festplatte bereits bei etwa 30% :-)
    Hat man nun zwei solcher Festplatten zusammengeschaltet, kann sich jeder ausrechnen, dass man das Risiko nicht wirklich vernachlässigen kann. (i.d.R. ist jedoch eine MTBF von >200 000 h üblich)


    Ein Raid-0 bringt dir i.Allg. nur etwas, wenn du mehrer große zusammenhängende Dateiblöcke speicherst, z.B. zur Videobearbeitung oder sonstige iso-Dateien. Bei mp3s und anderen kleineren Files ist der Vorteil vernachlässigbar.


    Noch eins: Besser ist es, ein ein Software-Raid zu erstellen, welches von der Performance her nicht schlechter als ein Raid, das im Bios konfiguriert wird (Vorsicht, auf dem Mainboard sitzt kein echter Raid-Controller!!)
    Unter Windows geht man dazu in die Datenträgerverwaltung und konvertiert die beiden Festplatten jeweils in einen dynamischen Datenträger. Wenn man dann ein neues Volume anlegen möchte erkennt Windows das und bietet die Option "striped" an.
    Vorteil der ganzen Sache: Wenn man das Board wechselt kann das Software-Raid ohne Probleme migriert werden, wechselt man aber den Mainboard-Chipsatz ist dies i.d.R. nicht der Fall!

    Abraten war in dem Fall vielleicht übertrieben; ich kenne jemanden an der UNI der so eins hat und ehrlich gesagt hat mich die Verarbeitung bzw. Ergonomie nicht vom Hocker gehauen ... und das ist z.B. für mich ein Punkt, der wichtig ist.


    Ist wie gesagt aber subjektiv, du kommst vielleicht gut damit klar. Der Preis ist bei der Ausstattung auf jeden Fall in Ordnung, wenn du so eins holst empfehle ich unbedingt 4 GByte-Ram, kostet nicht viel mehr aber macht sich (zumindest unter Vista) deutlich bemerkbar. Hat außerdem den Vorteil, dass die Festplatte nicht so stark in Anspruch genommen werden muss, weil die Anwendungen, einmal gestartet, direkt aus dem Arbeitsspeicher aufgerufen werden können.


    Hier ist auch noch ein recht ausführlicher Testbericht http://www.notebookcheck.com/T…1525-Notebook.7994.0.html

    Wenn du 15 Zoll habe möchtest, rate ich von Dell eher ab. Falls dir 13,3 Zoll genügen wäre das E6400 eine Möglichkeit.


    Ansonsten schau dir mal das R560 von Samsung an, http://www.notebooksbilliger.d…ung_r560aura_p7350_mebugo


    hat denke ich alles was du benötigst und ist noch dazu sehr günstig.
    Ist eher auf Multimedia (also HDV) ausgelegt, daher auch HDMI-Schnittstelle.


    Falls dein Budget mehr hergibt lässt sich das natürlich noch ausbauen. Aber das Angebot ist schon verdammt gut, zumal 4 GB Ram dabei sind .. sowas sucht man in der Preisklasse normalerweise vergebens.
    Zu Ergonomie und Verarbeitung kann ich dir jetzt nichts sagen, ich kann mich in dem Fall nur nach den techn. Spezifikationen richten.

    also ich muss da Soft recht geben. Unabhängig davon, welcher Raid-Variante man den Vorzug gibt. (Ich würde da eine RAID-Z Variante mit ZFS-Dateisystem empfehlen, die sich ebenfalls kostengünstig und mit geringen Unix-Kenntnissen implementieren lässt)


    Ein defektes Netzteil (sowas kann z.B. durch Überspannung oder sonstige Kurzschlüsse passieren) isst dein Raid-System zum Frühstück.


    Einfach Gegenmaßnahmen, die aber die meisten Leute nicht beachten sind:
    - Die Platten an verschiedene Stränge des Netzteils hängen.
    - Steckleiste mit Überspannungsschutz kaufen.
    - Einmal im Monat (je nachdem wie wichtig dir die Daten sind auch seltener) ein inkrementelles Backup des Raid-Verbundes auf einer externen Festplatte, die sonst nicht mit dem System verbunden ist und idealerweise auch nicht in demselben System installiert wird (also nur für den Backupvorgang extern angeschlossen wird)


    Nochwas zur Ausfallwahrscheinlichkeit, diese ist, wie Soft schon sagte, bei 2 Festplatten identischer Charge nicht p², da p in dem Fall für jede Festplatte keine unabhängige Variable darstellt.

    In diesem Fall kannst du die Konfiguration bedenkenlos übernehmen - am besten installierst du Windows Vista x64 (Business reicht vollkommen).
    Ggf. kannst du auch den e8400 kaufen, je nachdem wie gerade der Preisunterschied ist. Falls du weitere Fragen zur Konfiguration hast, kannst du gerne im Kaufberatungs-Forum einen neuen Thread eröffnen.