Klein aber fein: Intel SSD 310 mSATA 80 GB


Erschienen: 24.01.2012, Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
Vorwort

Im Bereich der Desktop-PCs wird die Kombination aus einer schnellen SSD, die man als primäres Systemlaufwerk verwendet, sowie einer konventionellen HDD, die als Datenspeicher fungiert, immer beliebter. Hat man bei gewöhnlichen PC-Gehäusen im ATX-Formfaktor auch keinerlei Probleme das System um weitere Laufwerke zu ergänzen, steht man im mobilen Bereich oftmals vor einer Herausforderung. Während leistungsstarke Desktop-Replacements für gewöhnlich die Installation von zwei 2,5 Zoll Laufwerken erlauben, stößt man bei schlanken Note- oder Netbooks sehr schnell an die Grenze des Machbaren, da schlichtweg kein Platz für einen zweiten Datenspeicher vorhanden ist.

Diesem Problem nimmt sich Chipgigant Intel mit seiner SSD 310 Familie an. Diese Serie von Solid State Drives mit mSATA-Anschluss, soll die Möglichkeit von so genannten Hybrid-Systemen in mobilen Endgeräten eröffnen. Wir haben uns hierzu das 80 GB Modell der SSD 310 zum Test eingeladen und einen Blick auf mSATA sowie die Verfügbarkeit von entsprechenden Consumer-Produkten geworfen. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Intel für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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