PCIe 3.0: Intel SSD 750 Series 1,2 TB


Erschienen: 17.08.2015, Autor: Stefan Boller, Rafael Schmid
Vorwort

Die Intel SSD 750 setzt erstmals auf PCIe 3.0 x4 in Kombination mit NVMe, wodurch besonders hohe Übertragungsraten weit jenseits von SATA3 möglich sein sollen. Intel spricht hierbei von 2.500 MB/s beim Lesen und 1.200 MB/s beim Schreiben von Daten. Random-4k-Read- und -Write-Geschwindigkeiten werden mit 440k und 290k IOPS angegeben. Damit ist das Laufwerk derzeit die Speerspitze aus Intels Lager und mittlerweile in Ausführungen mit 400, 800 und 1200 GB im Handel erhältlich. Mit dem Intel CH29AE41AB0 Controller in Kombination mit 20-nm-Micron-MLC-NAND könnte das Produkt derzeit die schnellste Lösung für Endverbraucher am Markt sein. Ob dies wirklich der Fall ist, werden wir anhand eines Praxistests der Intel 750 SSD mit 1.200 GB Speicherkapazität überprüfen. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Intel für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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