Neuer Fall: Cabir.a gefährdet Handy-Besitzer


Erschienen: 16.01.2005, 09:00 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

Kaspersky Lab informiert über den ersten Fall einer Handy-Infektion durch Netz-Wurm Cabir.a in Russland. Damit ist Russland das neunte Land, auf dessen Territorium Cabir.a in freier Wildbahn auftauchte. Angaben des Unternehmens F-Secure zufolge ist er bereits auf den Philippinen, in Singapur, den Arabischen Emiraten, in China, Indien, Finnland, in der Türkei und Vietnam in Mobiltelefone eingedrungen.

Das erste russische Opfer des Netz-Wurms wurde ein Nokia 7610 Handy. Eine Analyse des Mobiltelefons ergab, dass der Schadcode vollständig mit der Original-Variante Cabir identisch ist, die im Juni 2004 aufgefunden wurde. Der zuvor als konzeptuell eingestufte Netz-Wurm verbreitet sich demnach anscheinend auf der ganzen Welt und infiziert Mobiltelefone, die mit dem Betriebssystem Symbian OS mit Bluetooth-Technologie ausgestattet sind.

Die Antivirus-Analytiker von Kaspersky Lab empfehlen den Nutzern von Handys, die auf der Plattform Symbian OS laufen, folgende Sicherheitsmassnahmen zur Minimierung der Infektionsgefahr: die Anwendung "sichtbar für alle" im Übertragungssystem Bluetooth nicht benutzen, keine Dateien von unbekannten Absendern annehmen sowie die Installation eines Dienstprogramms zur Suche und Beseitigung von Cabir, das von der Kaspersky Lab Webseite (wap.kaspersky.com/downloads/decabir.sis) kostenlos heruntergeladen werden kann.

« Vorherige News Nächste News »
Weitere Meldungen

Kommentare (4)Zum Thread »

1) Mike (16.01.2005, 14:16 Uhr)
lol...und ich war angefressen das ich kein blauzahn hatte...jetzt bin ich froh!!
2) Babe (16.01.2005, 15:48 Uhr)
hat alles seine Vor- und Nachteile Augenzwinkern
3) Blaubierhund (16.01.2005, 18:04 Uhr)
tjo, kaum gibts windoof für handys tauchen auch die ersten viren auf. die sind ja jetzt (noch) nicht für die windoof-handys aber die bekommen sicherlich auch noch welche...
4) Babe (16.01.2005, 18:09 Uhr)
und bald gibts auch den ersten GPRS Virus, wobei das ganz schön übel wäre...
Kommentar abgeben 


Sicherheitsabfrage
Bitte übertragen Sie den Code in das Eingabefeld!