iTunes Plus: Ab sofort DRM-freie Musik mit 256 kbps AAC


Erschienen: 30.05.2007, 15:00 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

Apple hat heute iTunes Plus auf den Markt gebracht. iTunes Plus bietet DRM-freie Musik (ohne digitale Rechteverwaltung) zu einem Preis von 1,29 Euro pro Lied, die mit einer Bitrate von 256 kbps in AAC enkodiert ist. iTunes Plus startet mit dem digitalen Musikkatalog von EMI Music, der Singles und Alben bekannter Künstler wie beispielsweise Coldplay, The Rolling Stones, Norah Jones, Frank Sinatra, Joss Stone, Pink Floyd oder John Coltrane umfasst. Erstmals werden in iTunes auch mehr als ein Dutzend Alben von Paul McCartney erhältlich sein.

iTunes wird auch weiterhin den gesamten Katalog mit aktuell über fünf Millionen Liedern in der bekannten Version, enkodiert im 128 kbps AAC-Format und mit DRM versehen, zu je 0,99 Euro pro Song anbieten - ergänzt werden diese jetzt um die qualitativ höherwertigen iTunes Plus-Versionen, sobald diese verfügbar sind. iTunes-Kunden können ihre bestehende Sammlung an gekauften EMI-Liedern für 0,30 Euro pro Song bzw. bei nahezu jedem Album zu 30 Prozent Aufschlag zum Originalpreis auf iTunes Plus-Tracks aufwerten.

Mit der Einführung von iTunes Plus haben Kunden die Möglichkeit, Musikstücke ihrer EMI-Lieblingskünstler ohne jegliche Nutzungsbeschränkungen herunter zu laden - somit kann es auch zu keinerlei möglichen Einschränkungen bei der Wahl des MP3-Players oder der Anzahl der Geräte oder Computer, auf denen der gekaufte Song abgespielt werden darf, kommen.

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Kommentare (11)Zum Thread »

1) Gast (30.05.2007, 15:11 Uhr)
sehr schön, wenn auch eigentlich überzogen teuer. aber immerhin ist man auf dem richtigen weg.
jetzt müssen nur noch die anderen anbieter nachziehen....
2) Babe (30.05.2007, 15:15 Uhr)
Und mehr iTunes-Partner, damit das Angebot der DRM-freien Musik bzw. Musiker ein wenig größer wird und sich nicht "nur" auf EMI beschränkt.
3) BigWhoop (30.05.2007, 15:52 Uhr)
Na haben sie es endlich umgesetzt ... darüber reden tun sie ja schon lange !
4) Gast (30.05.2007, 17:35 Uhr)
Viel zu teuer. Für den Preis müsste es lossless enkodiert sein.
5) Gast (31.05.2007, 14:12 Uhr)
rofl,
nennen die es doch tatsächlich "aufwerten".
stellt euch mal vor, die würden die lieder ohne DRM aber bei nur 128kbps anbieten und es immer noch "aufwerten" nennen!
das wäre eine sehr schöne satire auf den nutzen von DRM.
6) Gast (31.05.2007, 15:35 Uhr)
Im Endeffekt nur ein sehr kleiner Schritt, weil:

1. Viel zu teuer (es hätte nicht mehr als 0,99 sein dürfen)
2. Immer noch zu wenig DRM freie Musik
3. Für den Preis viel zu schlechte Audio Qualität (Die Leute, die gute Stereo Systeme und Lautsprecher verwenden, wissen was ich meine)

Ich finde es immer noch ein Witz zu glauben sie könnten ALLE die Kunden mit derart überteuerten Songs, die nicht mal annähernd CD Qualität erreichen, locken. Besonders schlimm finde ich, dass dieser ganze überteuerte Online Musik Markt auch noch ständig wächst. Jeder sollte eigentlich sehen, dass er von einer herkömmlichen Musik CD qualitativ und Preis-leistungsmäßig einfach mehr bekommt.
7) Babe (01.06.2007, 00:58 Uhr)
Die Qualität hat sich jetzt ja sozusagen verdoppelt und das Angebot wird mit der Zeit auch steigen, da bin ich mir relativ sicher. Abwarten...
8) Blaubierhund (01.06.2007, 23:28 Uhr)
erst jammern alle, dass es keine drm-freie musik gibt, dann isse da und es ist immer noch nicht recht. jammern aus prinzip ist auch ne berufung - insbesondere in deutschland, wa.

so sehr viel teurer ist die drm-freie musik nun wirklich nicht - gerade dann wenn man die preise der konkurenz zum vergleich heranzieht - die sind oft deutlich teurer schon mit drm.

kauft man sich gleich das ganze album isses im übrigen genauso teuer/günstig wie ohne drm. was wollt ihr eigentlich. geschenkt gibts nun mal nix...
9) Gast (02.06.2007, 11:12 Uhr)
Das denke ich aber auch...!

Und ob nun 256, 320, 1411 kbps... möchte mal jemanden sehen, der das wirklich im Blindtest hört... bin selber professioneller (klassischer) Musiker und sehr kritisch wenns um unsaubere Höhen (kann bei 128 - 192 mal zum tragen kommen), flachen dynamikbereich usw.. geht.
Auf der CD ist eh alles quadratisch, sprich digital, und damit verringerte Bitraten zum tragen kommen muß man schon wirkliche High End Komponenten (besonders bei der Wandlung von "elektrisch nach mechanisch", sprich Lautsprecher) gut platziert in nem "nüchternen" Raum verwenden. Mag sein, dass beim Abhören mit sehr guten Kopfhören auch etwas zu bemerken wäre.. Aber wer das Geld für soviel Audiophilie aufbringen kann, der wird sich eh lieber seine CD´s im Laden seines Vertrauens kaufen, oder
doch bei Bandmaschine, Schellack und Röhre (analog klingt´s halt immer noch anders!!) bleiben.
Also ich denke es ist ein Schritt in die richtige Richtung, und wenn´s Anklang bei der Käuferschaft findet und die Bandbreiten der I-Net Anbindungen weiter steigen wird´s mit Sicherheit noch weiter dem Kundenwunsch angepasst...
10) BigWhoop (02.06.2007, 11:52 Uhr)
so sehe ich das auch. 256 kbps ist voll ausreichend. <192 kann man das warnehmen!
11) Gast (03.06.2007, 12:02 Uhr)
aber 1,29 find ich bissl überzogen. naja und acc format? warum kein mp3?
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