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NEWS / Neuer Supercomputer in München mit 69 Teraflops

18.12.2004 14:00 Uhr

Am Leibnitzer-Rechenzentrum in München wird derzeit ein neuer Supercomputer installiert. In der ersten Ausbaustufe wird der Höchstleistungsrechner bis zu 33 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (33 Tflop/sec) durchführen. Im Endausbau soll er sogar bis zu 69 Teraflops pro Sekunde schaffen. Ausgerüstet ist das System der Firma Silicon Graphics (sgi) mit Intel Itanium-Prozessoren.

Die Besonderheit des ausgewählten Systems ist sein sehr großer, einheitlich adressierbarer Hauptspeicher. Dadurch wird die Programmierung von parallel ablaufenden Anwendungen deutlich erleichtert. Die gegenwärtige Hauptplatine mit 1,3 Terabyte Hauptspeicher wird derzeit auf 20 TB ausgebaut und soll in der letzten Ausbaustufe 40 Terabyte fassen. Die Kapazität des Plattenspeichers, die 10 Terabyte fasst, wird sukzessive auf 660 Tbyte vergrößert.

Eingesetzt wird der neue Superrechner vor allem für die Simulation komplexer Systeme und Prozesse in der Physik, Materialforschung, Strömungsdynamik, Astrophysik, Chemie sowie in den Geo- und Biowissenschaften. Seinen Betrieb soll der Rechner Anfang 2006 aufnehmen, 2007 soll die Endausbaustufe des Supercomputers erreicht sein.

Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn
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