Der kalifornische Chiphersteller AMD hat im abgelaufenen dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2004 wieder schwarze Zahlen geschrieben und einen Nettogewinn von 44 Millionen Dollar eingefahren. Im Vorjahresquartal waren dagegen Verluste in Höhe von 31 Millionen Dollar angefallen. Der Quartalsumsatz legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 30 Prozent zu und erreichte 1,24 Milliarden Dollar, teilte AMD in der Nacht mit. Gegenüber dem Vorquartal gab der Umsatz aber um zwei Prozent nach.
Gesteigerte Umsätze im Prozessorgeschäft und höhere Margen in der Speichersparte zeichneten laut CFO Robert J. Rivet für den Quartalsgewinn verantwortlich. Allerdings sank der Absatz von Flash-Speicherchips für den Mobilfunkmarkt deutlich. Nur der erfolgreiche Übergang zur 110-Nanometer-Technologie und ein hervorragendes Kostenmanagement hätten dafür gesorgt, dass die Speicherchipsparte profitabel geblieben ist, so Rivet. Für das laufende vierte Quartal rechnet AMD mit einer Steigerung seines Gesamtumsatzes. Wachstumstreiber wird nach Angaben des Unternehmens die Nachfrage im Prozessorbereich sein, die über den üblichen saisonalen Entwicklungen liege. Bei den Flash-Speicher-Produkten soll der Umsatz leicht zulegen.
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