NEWS / IE7 RC1: Microsoft veröffentlicht deutsche Version
14.09.2006 08:00 Uhr    0 Kommentare

Ab sofort lässt sich die deutsche Version des Internet Explorer 7 Release Candidate 1 (RC1) für Windows XP herunterladen. Der Browser läuft unter Windows XP SP2, Windows XP 64 Bit Edition und Windows Server 2003 SP1. Die RC1-Version bietet höhere Leistungsfähigkeit, Stabilität, Sicherheit und Kompatibilität, so Microsoft in der Pressemitteilung vom vergangenen Dienstag. Zusätzlich enthält sie Optimierungen in der Nutzeroberfläche, Ergänzungen in der CSS-Plattform (Cascading Style Sheets) sowie mit Französisch und Spanisch weitere Sprach-Versionen. Eine Deinstallations-Funktion im Setup entfernt frühere Beta-Versionen des Browsers und vereinfacht dadurch die Installation. Noch im zweiten Halbjahr 2006 wird die finale Software über das Automatische Update zur Verfügung stehen.

Internet Explorer 7 enthält neue Sicherheitsfunktionen, eine verbesserte Nutzeroberfläche und weiterentwickelte Plattform-Technologien für Web- sowie Anwendungsentwickler. Viel Zeit sparen Neuerungen wie das automatische Anpassen von Webseiten an Druckformate, eine in die Werkzeugleiste integrierte Suche oder Tabbed Browsing. Außerdem enthält der Internet Explorer 7 Seiten-Zoom zur Verkleinerung und Vergrößerung der Anzeige sowie ein Favoriten Center für Lieblings-URLs, Tab-Gruppen und RSS Feeds.

Für mehr Sicherheit sollen unter anderem mehr Barrieren bei Cross-Domain-Websites, ein restriktiverer Umgang mit URLs, die standardmäßige Abschaltung aller vorinstallierten ActiveX Controls, das Zusammenspiel mit Windows Defender und unter Windows Vista ein "Sicherer Internet-Modus" sorgen. Der neue Microsoft Phishing Filter warnt vor möglichen Phishing-Angriffen und blockiert entsprechende Websites. Weitere Schutzmaßnahmen für persönliche Daten sind Hoch-Sicherheits-Zertifikate, eine Sicherheits-Statusleiste, Adressleisten in allen Fenstern, "Ein-Klick-Säuberung" von Cache-Inhalten, Passwörtern und Verlauf sowie in Windows Vista detaillierte Einstellungsmöglichkeiten für den Jugendschutz.

Quelle: Microsoft, Autor: Patrick von Brunn
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