NEWS / Offiziell: AMD kündigt Phenom mit drei Kernen an
18.09.2007 20:15 Uhr    0 Kommentare

Alle guten Dinge sind drei! AMD hat seine Roadmap für Multi-Core Desktop-Prozessoren erweitert und stellt den AMD Phenom Triple-Core Prozessor vor. Die industrieweit ersten Triple-Core Desktop-Prozessoren mit AMDs Architektur der nächsten Generation sollen im ersten Quartal 2008, nach den AMD Phenom Quad-Core Prozessoren (geplant für Dezember 2007), auf den Markt kommen.

"Mit unserer weiterentwickelten Multi-Core-Architektur verfügen wir über eine einzigartige Basis zur Entwicklung einer breiten Produktpalette erstklassiger Desktop-Prozessoren", so Greg White, AMDs Vice President und General Manager, Desktop Division. "Diese Innovation resultiert unmittelbar aus der Entwicklung des industrieweit ersten echten Vierkern-Designs, wobei die Flexibilität in unserer Fertigung die Herstellung von Multi-Core-Prozessoren mit zwei, drei und vier Rechenkernen auf einem einzigen Stück Silizium ermöglicht. Als kundenorientiertes Unternehmen legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit OEMs, um ihnen die Entwicklung von Multi-Core Produktfamilien zu ermöglichen, die einen hohen Nutzen bieten und die gewünschten Anforderungen und Ziele genau erfüllen."

Das Multi-Core Design der kommenden AMD Phenom Prozessorfamilie mit Direct Connect Architecture enthält einen integrierten Speicher-Controller, AMDs Balanced Smart Cache einen Shared L3-Cache. Mit HyperTransport 3.0 und einer I/O-Bandbreite von minimal 16 GB/s ermöglichen die kommenden Phenom Prozessoren eine schnellere Kommunikation mit den weiteren Komponenten des Systems. Zusätzlich lassen sich Dank der Cool´n´Quiet-Technologie 2.0 die Taktfrequenzen aller Prozessorkerne unabhängig voneinander einstellen und in Verbindung mit dem HyperTransport-Bus und Speicher-Controller PCs mit ruhigeren Laufgeräuschen und geringerem Kühlungsaufwand entwickeln, so AMD weiter. Informationen zu entsprechenden Triple-Core Prozessoren hat man bislang nicht bekannt gegeben.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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