NEWS / Sandy Bridge: Die neuen Prozessorbezeichnungen erklärt
07.01.2011 18:30 Uhr    0 Kommentare

Chipgigant Intel hat mit der offiziellen Vorstellung der Sandy Bridge Generation eine ganze Reihe neuer Prozessoren für das Desktop- und Mobile-Segment vorgestellt. Konkret bedeutet dies 15 neue CPUs für den mobilen Bereich und immerhin 14 Desktop-Varianten die auf den Kunden warten. Dabei benutzt man nicht nur ein abgeändertes Namensschema zur Unterscheidung der neuen Boliden, sondern verleiht den einzelnen Modellen auch verschiedene Kürzel bzgl. besonderer Eigenschaften.

Während man an den bis dato gewohnten Leistungsklassen i3, i5 und i7 festhält, wurden die nachfolgenden, genauen Modellbezeichnungen entsprechend erweitert. Zur leichteren Unterscheidung von den bisher erhältlichen Core-Prozessoren, stellt Intel der Zahlenkombination der Sandy Bridge Modellen eine "2" voran, so dass beispielsweise ein Sandy Bridge basierter Core i7-Prozessor künftig in das Schema "Core i7-2xxx" passt. Weitere Differenzierungen nimmt Intel durch optionale Buchstaben am Ende der Bezeichnung vor. So gibt es im Desktop-Bereich künftig Prozessoren die auf ein "K", ein "S" oder ein "T" enden und spezielle Eigenschaft bieten. Notebook-Prozessoren werden ebenso gesondert gekennzeichnet. Außerdem werden anhand der letzten Ziffer der 4-stelligen Zahlenkombination Low-Voltage- oder Ultra-Low-Voltage-Varianten im Notebook-Segment kenntlich gemacht.

  • K: Kennzeichnet Prozessoren die über einen freien Multiplikator verfügen und damit besonders für den Einsatz im Overclocking prädestiniert sind. Außerdem basiert die Grafikeinheit der CPU auf Intels HD 3000 Grafik, und nicht wie sonst üblich auf der 2000er Version. Die TDP beträgt bei K-CPUs wie auch sonst 95 Watt.
  • S: Modelle die abschließend mit einem "S" gekennzeichnet sind, verfügen über eine reduzierte Thermal Design Power (TDP) von lediglich 65 Watt, da ihre Frequenz im Vergleich zum herkömmlichen Modell reduziert wurde. Ebenso wurden die einzelnen Turbo-Stufen angepasst.
  • T: Wie bei "S"-Prozessoren hat man auch in diesem Fall die Kernfrequenz abgesenkt um die Leistungsaufnahme weiter zu reduzieren. Derart gekennzeichnete CPUs begnügen sich mit einer TDP von lediglich 45 Watt und sind die sparsamsten Desktop-Modelle. Auch hier sind die Turbo-Stufen im Vergleich zur herkömmlichen Ausführung modifiziert.
  • XM: Bezeichnet wie bisher eine mobile Ausführung der entsprechenden CPU und kennzeichnet sie außerdem als Extreme Edition ("X"). Modelle der XM-Serie sind stets Quad-Core-Prozessoren und verfügen über einen frei wählbaren Multiplikator.
  • QM: Quad-Core-Ausführung der betreffenden Leistungsklasse.
  • M: Allgemeine Kennzeichnung für einen mobilen Sandy Bridge Prozessor.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
iStorage datAshur Pro+C mit 512 GB im Test
iStorage datAshur Pro+C mit 512 GB im Test
datAshur Pro+C 512 GB

Der iStorage datAshur Pro+C USB-Stick verfügt über ein PIN-Pad zur Eingabe eines PIN-Codes. Daten werden per AES-XTS 256 Bit verschlüsselt und sind zudem via IP68-Gehäuse auch im Outdoor-Einsatz gut geschützt.

KFA2 GeForce RTX 4080 SUPER SG im Test
KFA2 GeForce RTX 4080 SUPER SG im Test
KFA2 RTX 4080 SUPER SG

Die GeForce RTX 4080 SUPER SG von KFA2 kommt mit 1-Click OC und einer wuchtigen Kühlung im Quad-Slot-Design inkl. RGB-Beleuchtung. Wir haben uns den Boliden im Praxistest ausführlich zur Brust genommen.

ZOTAC RTX 4070 Ti SUPER Trinity Black Test
ZOTAC RTX 4070 Ti SUPER Trinity Black Test
Trinity Black Edition

ZOTAC bietet mit der Trinity Black Edition ein Custom-Design der GeForce RTX 4070 Ti SUPER an, die erst kürzlich von Nvidia vorgestellt wurde. Wie sich die extravagante Grafikkarte im Test schlägt, lesen Sie hier in unserem Review.

Kurzvorstellung: FLIR C5 Wärmebildkamera
Kurzvorstellung: FLIR C5 Wärmebildkamera
FLIR C5 Wärmebildkamera

Mit der C5 von FLIR werfen wir heute einen Blick auf eine mobile Wärmebildkamera. Das Gerät im praktischen Smartphone-Format dient für schnelle thermische Analysen und passt in jede Hosentasche.