Plextor M6V SSD mit 256 GB im Test


Erschienen: 06.01.2016, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Vorwort

Noch immer hat es die SSD-Technologie schwer, sich im Massenmarkt durchzusetzen. Dem will SSD-Spezialist Plextor entgegentreten und präsentiert mit der M6V eine neue SSD-Familie für den Mainstream-Bereich. Die neue M6V-Serie zielt auf Einsteiger, die ein Upgrade für eine deutliche Erhöhung der Geschwindigkeit ihres Computers benötigen. Dabei ist die M6V-Serie auch mit der neuesten Version der SSD-Cache-Technologie PlexTurbo ausgestattet. Die Plextor M6V setzt auf die neueste Generation Silicon Motion Controller (SM2246EN), kombiniert mit modernem MLC-Flash. Dabei setzt Plextor auf Toshibas 15 nm Toggle NAND-Flash und erreicht laut Datenblatt sequentielle Lese- und Schreibraten von bis zu 535 bzw. 625 MB/s. Für einen ausführlichen Praxistest der neuen Drives haben wir uns das 256 GB Modell der Plextor M6V ins Testlab eingeladen und auf Herz und Nieren geprüft. Dabei musste sich das Laufwerk auch gegen namhafte Konkurrenz aus dem gleichen Marktsegment behaupten. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Plextor für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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