ZOTAC Sonix PCIe 3.0 SSD mit 480 GB


Erschienen: 16.07.2016, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Vorwort

Die Auswahl an PCI Express basierten Solid State Drives für den Consumer-Bereich ist begrenzt. Wer gar in die Oberklasse vorstoßen und sich ein Drive mit NVMe-Unterstützung zulegen wollte, war bislang auf wenige Kandidaten, wie beispielsweise Intels SSD 750, beschränkt. Neu hinzugekommen ist vor wenigen Monaten auch Hersteller ZOTAC, der bislang vor allem für Grafikkarten und Mini-PCs bekannt war. Nach dem Debüt im SSD-Bereich, baut man zügig das eigene Portfolio weiter aus und bietet neuerdings auch potente Hardware für Enthusiasten an. Die Rede ist von der ZOTAC Sonix SSD, die auf ein PCI-Express-3.0-x4-Interface baut und mit Controller-Technik von Phison (PS5007) ausgestattet ist. Den passenden MLC-NAND-Flash liefert Partner Toshiba in Form seiner neusten 15-nm-Generation. Laut offizieller Datenblätter erreicht die 480-GB-Variante der Sonix dadurch sequentielle Datenraten von bis zu 2.600 MB/s (lesend) bzw. 1.300 MB/s (schreibend). Ob sich diese Angaben in der Praxis bestätigen lassen und was die Sonix außerdem zu bieten hat, klären wir in unserem ausführlichen Review. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller ZOTAC für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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