Der Markt für Mähroboter hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Während früher Begrenzungskabel zur Grundausstattung gehörten, setzen moderne Geräte zunehmend auf intelligente Navigationssysteme, die eine flexible und deutlich komfortablere Einrichtung ermöglichen. Besonders im Premium-Segment dominieren aktuell Modelle mit RTK-GPS-Technologie, die eine zentimetergenaue Positionsbestimmung über Satellitensignale ermöglichen. Doch genau hier setzt der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD an und geht einen anderen Weg.
Statt auf Satellitennavigation und zusätzliche Referenzstationen zu setzen, nutzt der LiDAX Ultra 1000 AWD eine Kombination aus LiDAR-Technologie, Kamerasystemen und künstlicher Intelligenz. Dadurch soll der Mähroboter seine Umgebung eigenständig erfassen, kartieren und präzise navigieren können – unabhängig von GPS-Signalstärken oder einer RTK-Basisstation. Gerade in Gärten mit dichtem Baumbestand, hohen Hecken oder angrenzenden Gebäuden könnte dieser Ansatz entscheidende Vorteile bieten.
Neben der neuartigen Navigation verfügt das Modell über einen Allradantrieb, der insbesondere auf unebenem Gelände und bei stärkeren Steigungen für zusätzliche Traktion sorgen soll. Mit einer großzügigen Schnittbreite von 40 Zentimetern verspricht MOVA zudem eine hohe Flächenleistung und kurze Mähzeiten.
Für diesen Test wurde der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD über mehrere Wochen auf einem privaten Grundstück im Alltag eingesetzt. Dabei standen nicht nur die Mähleistung und die Qualität des Schnittbildes im Fokus, sondern vor allem die Praxistauglichkeit der LiDAR-Navigation. In der Praxis vergleichen wir die gesammelten Eindrücke mit dem Navimow i108. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller MOVA für die Bereitstellung des Gerätes bedanken.
Praxistest MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD.
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