Mit starken Zuwächsen in Europa und Asien hat der PC-Riese Dell im Schlussquartal 2005 ein sattes Gewinnplus eingefahren. Der US-Konzern verdiente 1,01 Mrd. Dollar (plus 52 Prozent) und übertraf damit die Analystenerwartungen. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 15,2 Mrd. Dollar. Als Wachstumstreiber erwiesen sich Europa und Asien mit einem Umsatzplus von 18 bzw. 21 Prozent.
In Deutschland will Dell den Standort Halle nun stärker ausbauen als bisher geplant, wie Dell-Sprecher Stefan Böttinger bestätigte. Statt der bisher geplanten 1.000 Stellen soll der Mitarbeiterstamm in den kommenden Jahren nun auf 1.500 ausgebaut werden. Die Dienstleistungssparte wachse doppelt so schnell wie das Produktgeschäft, hieß es zur Begründung. In Halle konzentriert sich Dell vor allem auf Kundenberatung, technischen Support, Services und Vertrieb.
Über mangelnden Absatz seiner Produkte konnte sich Dell in den vergangenen drei Monaten nicht beklagen. Rund um den Globus setzte das Unternehmen im vierten Quartal 10,2 Mio. PCs und Notebooks ab und damit 15 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Vom Umsatz her gerechnet konnten Desktop-PCs allerdings nur um ein Prozent zulegen, während Dell bei seinen Notebooks ein Plus von 22 Prozent verzeichnete. Als Wachstumstreiber erwies sich darüber hinaus das Speichergeschäft mit einem Zuwachs von 41 Prozent.
Insgesamt kletterte der Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 55,9 Mrd. Dollar. Der Gewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 3,57 Mrd. Dollar.
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