NEWS / Neuigkeiten zur Situation der Qimonda AG
14.03.2009 10:45 Uhr    0 Kommentare

Die Gespräche mit potenziellen Interessenten über eine Fortführungslösung für Qimonda werden über März 2009 hinaus andauern. "Es haben verschiedene Investoren Interesse bekundet; verbindliche Angebote liegen jedoch noch nicht vor. Es steht erwartungsgemäß fest, dass es bis Ende März keine abschließende Lösung geben kann", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé im Anschluss an eine Sitzung des Gläubigerausschusses mit. Die Mitarbeiter der insolventen Qimonda AG und der Qimonda Dresden OHG haben bis einschließlich März 2009 noch Anspruch auf Gehaltszahlungen im Rahmen des Insolvenzgeldes. Bis Ende März wird dem Insolvenzgericht in München auch das Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters vorliegen, auf dessen Basis dann das Gericht über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheidet.

Ab dem voraussichtlichen Eröffnungstermin am 1. April 2009 müssten dann die Unternehmen die Löhne und Gehälter wieder selber tragen. Eine Produktion unter Vollkosten im bisherigen Maßstab ist jedoch aufgrund des andauernden Preisverfalls in der Chip-Branche und der damit verbundenen enormen Verluste völlig ausgeschlossen. Deshalb wird die Fertigung in Dresden kontrolliert zum 31. März 2009 herunter gefahren und in einen „Standby-Modus“ versetzt: So kann die Produktion jederzeit wieder aufgenommen werden, falls die Verhandlungen mit potenziellen Investoren erfolgreich abgeschlossen werden können. Um eine potenzielle Fortführung der Produktion und des Geschäftsbetriebs unter Wahrung der Interessen der Mitarbeiter wie der Gläubiger zu ermöglichen, soll eine Transfergesellschaft gegründet werden. Den Mitarbeitern der deutschen Standorte soll ab dem 1. April 2009 ein Wechsel in die Transfergesellschaft angeboten werden, sobald deren Finanzierung gesichert ist. Gespräche mit dem Betriebsrat über die Modalitäten der Weiterbeschäftigung in der Transfergesellschaft sowie über eventuelle Personalmaßnahmen sollen zeitnah abgeschlossen werden. Es ist zudem vorgesehen, dass eine Kernmannschaft unter der Regie des Insolvenzverwalters im Unternehmen weiterarbeitet, um die führende Buried Wordline-Technologie zu erhalten und den Investorenprozess zu betreuen.

Es wurden bisher noch keine endgültigen Entscheidungen hinsichtlich der zukünftigen Struktur der Gesellschaft getroffen. Dies betrifft auch eine Entscheidung darüber, ob die Geschäftsteile, die weitergeführt werden können, durch Qimonda gehalten werden oder in eine neue Gesellschaft eingebracht werden, die neuen Investoren gehört. Im letzteren Falle, oder wenn keine Investoren zur Finanzierung der Fortführung von Qimondas Unternehmen gefunden werden können, würde die Qimonda AG, die rechtlich mit der Eröffnung des Insolvenzverfahren aufgelöst würde, voraussichtlich liquidiert.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn

ZOTAC GeForce RTX 3080 AMP Holo im Test
ZOTAC GeForce RTX 3080 AMP Holo im Test
ZOTAC RTX 3080 AMP Holo

Mit der AMP Holo Variante bietet Hersteller ZOTAC eine ab Werk übertaktete und mit extravaganter Kühlung ausgestattete GeForce RTX 3080 an. Wir haben den Boliden im Test ausführlich beleuchtet.

INNO3D GeForce RTX 3080 Ti X3 OC im Test
INNO3D GeForce RTX 3080 Ti X3 OC im Test
INNO3D RTX 3080 Ti X3 OC

Nvidia bezeichnet die GeForce RTX 3800 Ti als seine neue Flaggschiff-Gaming-GPU, die erst kürzlich auf der Computex vorgestellt wurde. Wir haben die GeForce RTX 3080 Ti X3 OC von INNO3D ausführlich auf Herz und Nieren geprüft.

KFA2 RTX 3070 Ti SG (1-Click OC) im Test
KFA2 RTX 3070 Ti SG (1-Click OC) im Test
KFA2 GeForce RTX 3070 Ti SG

Auf der diesjährigen Computex präsentierte Nvidia zwei neue Ti-Versionen im GeForce-RTX-3000-Lineup. Dazu gehört auch die neue GeForce RTX 3070 Ti, die wir heute in Form der KFA2 Serious Gaming (1-Click OC) Karte im Test haben.

Toshiba N300 NAS Systems HDD 16 TB Test
Toshiba N300 NAS Systems HDD 16 TB Test
Toshiba N300 NAS HDD 16 TB

Mit der N300 bietet Toshiba eine Festplatten-Familie speziell für den Einsatz in NAS-Systemen an. Wir haben uns das 16-TB-Modell im Test genau angesehen und unter anderem mit der 14-TB-Version der N300 verglichen.