NEWS / Kopfhörer und Headsets ‒ Tipps und Trends für den Kauf
Wichtige Eckpunkte bei Earbuds, Kopfhörern und Headsets
23.02. 11:45 Uhr    0 Kommentare

Ob man Schulter an Schulter im Home Office sitzt, online Sportwetten abschließt, zuhause in Gaming-Sessions versinkt, im Casino spielt oder jeder im Haus seine eigene Musik hören möchte – ohne die richtigen Kopfhörer geht heute nichts mehr. Doch die Auswahl an Anbietern und Modellen ist groß. Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und stellen euch die wichtigsten Trends und Merkmale im Jahr 2022 vor.

Kabellose Earbuds / In-Ears

Eine der wichtigsten Kriterien ist vermutlich die Art der Verbindung. Echte Funkkopfhörer funktionieren ganz ohne Kabel und bieten entsprechend Bewegungsfreiheit. Alternativ zur Funkübertragung gibt es auch Geräte mit Bluetooth-Verbindung, um sich mit dem PC, Smartphone oder auch der Smartwatch zu koppeln. Die aktuellsten Modelle dieser kabellosen Kopfhörer gibt es in der Regel in zwei Ausführungen: als kleine Stöpsel („Earbuds“ oder „In-Ears“), die mehr oder weniger vollständig in den Gehörgang eingeführt werden (z.B. Samsung Galaxy Buds), und als Ohrhörer mit einem Stiel, der im Prinzip auf der Wange liegt, bekannt geworden durch die Apple Air Pods.

Ohrstöpsel sind je nach Größe zwar nicht ganz so auffällig, aber die Bedienung der Schaltflächen und Knöpfe am Gerät ist oft eine Herausforderung ‒ vor allem da oftmals Tippen und Streichen verschiedene Funktionen ausführen sollen, kommt es oft zu lästigem „Herumgefummel“ und der Ohrhörer rutscht einem schnell aus dem Ohr. Die Versionen mit „Steg“, bzw „Bügel“, also dem kleinen Stiel, bieten im Gegenzug dazu den Vorteil, dass sie mehr Platz für Hardware und Bedienelemente bieten. Trotz der geringen Abmessungen ist eine Mikrofonfunktion oftmals mit integriert. Ein Ladecase sorgt in der Regel für drahtloses Laden.

Apples AirPods kommen je nach Modell auch mit aktiver Geräuschunterdrückung

Apples AirPods kommen je nach Modell auch mit aktiver Geräuschunterdrückung (Bildquelle: Pexels)

Die Wahl des richtigen Headsets

Headsets, die im Prinzip eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon sind, findet man in der Regel im Büro oder auch im Gaming-Bereich. In beiden Bereichen ist es wichtig, sich mit möglichst geringem Aufwand mit dem Gesprächspartner bzw. Mitspieler austauschen zu können, während man weiter arbeitet oder zockt.

Hier spielt die optimale Passform eine entscheidende Rolle, da fehlender Tragekomfort bei langen Tragezeiten schnell unangenehm wird. Headsets gibt es in Form von Over-, On- und In-Ear-Versionen, mit oder ohne Kabelanschluss. Modelle ohne Kabelanschluss werden dann üblicherweise wieder nach Funk- oder Bluetooth-Übertragung kategorisiert. Speziell Gamer bevorzugen häufiger kabelgebundene Headsets, da drahtlose Verbindung (speziell USB) kleinere Verzögerungen bei der Übertragung verursachen, die beim Spielen jedoch störend sein können. Auch beim Aufladen gibt es Unterschiede: Teure Modelle kommen mit Sende-/Empfangsteil inkl. Ladefunktion, wohingegen günstigere Ausführungen in der Regel das Einstecken eines USB-Kabels zum Laden erfordern.

Was hier am besten ist, ist reine Geschmackssache und hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben und Anforderungen sowie natürlich dem Budget ab. Wichtig ist jedoch die Geräuschunterdrückung, die besonders in Großraumbüros oder anderen, lauten Umgebungen hilfreich ist. Das Mikrofon sollte bei Nichtgebrauch weggeklappt werden können, damit es nicht stört.

Kopfhörer wie auch Gaming-Headsets sind kabellos oder kabelgebunden erhältlich

Kopfhörer wie auch Gaming-Headsets sind kabellos oder kabelgebunden erhältlich (Bildquelle: Pexels)

Noise Cancelling ist nicht gleich Noise Cancelling

Darüber hinaus spielt die Anzahl der eingebauten Mikrofone eine Rolle für die Klangqualität der kabellosen Kopfhörer. Sie werden nicht nur für das Telefonieren und die Bedienung von Sprachassistenten verwendet, sondern auch zur Reduzierung von Umgebungsgeräuschen. Bei dem so genannten Noise Cancelling unterscheidet man zwischen zwei Methoden, die nicht immer mit Mikrofonen arbeiten:

Die gängigste und günstigste Variante ist dabei passive Geräuschunterdrückung. Sie beruht darauf, dass die Ohradapter den Gehörgang so gut wie möglich verschließen und so Geräusche automatisch draußen gehalten werden. Das Problem dabei: Jede Ohrmuschel ist anders geformt und so können Standard-Silikonadapter keine optimale Dämmung bieten. Anpassbare Ohrstücke, die es auch einzeln zu kaufen gibt, schließen die Ohren komplett ab, was viele Träger als unangenehm empfinden.

Die zweite und allgemeinhin wesentlich effektivere Methode der Geräuschunterdrückung funktioniert über die eingebauten Mikrofone und wird als „Active Noise Cancelling“ (kurz ANC) bezeichnet. Sie filtern Hintergrundgeräusche heraus und verstärken die gewünschten Töne. Die Mikrofone erkennen beispielsweise Telefongespräche oder direkte Unterhaltungen, so dass nur die Stimme intensiver aus dem Kopfhörer kommt.

In-Ear-Modelle mit dieser Art der Geräuschunterdrückung bieten daher meist zwei wählbare Einstellungen, nämlich mit und ohne Hintergrundgeräusche. Höherwertige Modelle bieten sogar drei Einstellungen und erlauben zusätzlich einen transparenten Modus, bei dem externe Geräusche bewusst aufgenommen und am Ohr wiedergegeben werden. Wenn man zum Beispiel draußen zum Sport unterwegs ist und den umgebenden Verkehr wahrnehmen möchte, kann dieser Modus sehr nützlich sein.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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