Die weltweit ersten CPUs für Rechenzentren mit 3D-Die-Stacking sind mit den neuen AMD EPYC Prozessoren der 3. Generation (Zen 3), früher bekannt unter dem Codenamen „Milan-X“, ab heute verfügbar. Die leistungsstarken x86-Server-CPUs für technische Berechnungen wie Computational Fluid Dynamics (CFD), Finite-Elemente-Analyse (FEA), Electronic Design Automation (EDA) und Strukturanalyse, bieten einen bis zu 768 MB großen L3-Cache. Dieser große L3-Cache wird durch 96 MB pro CCD möglich. Auf 2P-Serversystemen stehen damit sogar satte 1,5 GB L3-Cache zur Verfügung. AMD verspricht zudem, dass bestehende Milan-Systeme per BIOS-Updates fit für Milan-X werden und somit SP3-Plattformen kompatibel bleiben.
AMD nennt für die verschiedenen Anwendungsfelder auch konkrete Zahlen. Im Bereich EDA kann beispielsweise der 16-Kerner AMD EPYC 7373X im Vergleich zum EPYC 73F3 bis zu 66 Prozent schnellere Simulationen auf Synopsys VCS liefern. Der 64-Kerner AMD EPYC 7773X kann bei Altair Radioss-Simulationsanwendungen durchschnittlich 44 Prozent mehr Leistung liefern als der Top-of-Stack-Prozessor der Konkurrenz. Außerdem gibt AMD an, dass der neue EPYC 7573X Prozessor mit 32 Kernen durchschnittlich 88 Prozent mehr CFD-Probleme pro Tag lösen kann als ein vergleichbarer 32-Kern-Prozessor der Konkurrenz, während Ansys CFX läuft. Micron hat in seinen Rechenzentren bereits eine 40-prozentige Steigerung ausgewählter EDA-Workloads im Vergleich zu nicht gestackten 3rd Gen EPYC festgestellt.
AMD stellt EPYC Prozessoren mit 3D V-Cache und bis zu 768 MB L3-Cache vor (Bildquelle: AMD)
Am heutigen 21. März stellt AMD insgesamt vier neue EPYC-Prozessoren mit 3D V-Cache vor. Dazu zählen der 7773X mit 64 Kernen und 2,2 GHz Basistakt, der 7573X mit 32 Kernen und 2,8 GHz, der 7473X mit 24 Kernen und ebenfalls 2,8 GHz sowie der 7373X mit 16 Kernen und 3,05 GHz Basistakt. Der maximale Boosttakt liegt je nach Modelle zwischen 3,5 und 3,8 GHz. Alle Prozessoren der neuen Familie verfügen über 768 MB L3-Cache, 8-Kanal DDR-Interface sowie 128 PCIe Gen4 Lanes. Die TDP liegt bei den beiden Flaggschiffen bei 280 Watt und bei 240 Watt für die Modelle mit 24 und 16 Kernen. Die Preise liegen bei 8.800 US-Dollar (7773X), 5.590 US-Dollar (7573X), 3.900 US-Dollar (7473X) bzw. 4.185 US-Dollar (7373X) und gelten bei Abnahmen von 1.000 Stück.
Mit der FireCuda X Vault bringt Seagate eine externe Festplatte auf den Markt, die gezielt auf die Anforderungen moderner Gamer...
VR-Brillen sind schon lange kein reines Technikthema mehr. Viele kennen sie zwar aus dem Gaming, aber auch für Filme, Fitness...
Generative Suchmaschinen wie Perplexity, ChatGPT Search oder Googles AI Overviews verändern, wie Inhalte gefunden und bewertet werden. Wer heute mit...
Die KIOXIA Europe GmbH hat mit der BG8-Serie eine neue Generation von Client-SSDs angekündigt. Die Laufwerke bringen PCIe-5.0-Geschwindigkeit erstmals ins...
MIFCOM erweitert seinen Konfigurator um die Nvidia GeForce RTX 5090 Founders Edition und bietet damit ab sofort individuell konfigurierbare High-End-Systeme...
Mit der FireCuda X Vault präsentiert Seagate eine neue externe Festplatte, die vollständig über USB-C versorgt wird und bis zu satte 20 TB bietet. LED-Beleuchtung und ein passendes Toolkit runden das Gesamtpaket ab.
Heute testen wir die mobile Klimaanlage Dreo AC516S, die für Räume von bis zu 40 m² geeignet ist. Das Gerät kann nicht nur kühlen, sondern beispielsweise auch die Luft entfeuchten. Mehr dazu im Test.