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OCZ Vertex 3 240 GB SSD im Test


Erschienen: 21.10.2011, Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
OCZ Vertex 3 mit 240 GB

Zwischen der Max IOPS Edition der Vertex 3 und der herkömmlichen Variante gibt es, wie im Vorwort bereits angeklungen, einige Unterschiede zu verzeichnen. Um speziell bei den Max IOPS Laufwerken die IOPS (Input/Output operations Per Second) zu steigern, setzt man allerdings nach wie vor auf den bewährten SandForce SF-2281 Controller, schickt ihn jedoch mit einer verbesserten Firmware ins Rennen. Der SF-2281 kommt dabei mit einigen der gewohnten Features der SandForce-Controller daher. Dazu gehört auch die völlig transparent funktionierende Kompression der Daten, was für die Praxis bedeutet, dass effektiv weniger Daten physikalisch auf die NAND-Bausteine geschrieben werden müssen. Daraus resultiert dann nicht nur eine höhere Datenrate, sondern auch eine gesteigerte Lebenserwartung der Speicherchips, da weniger Schreib- bzw. Löschzyklen benötigt werden. Außerdem unterstützt der Controller eine wahlweise 128 oder 256 Bit starke AES (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung zum Schutz der eigenen Daten.

Das PCB der Vertex 3 mit 240 GB beherbergt neben dem SandForce-Controller insgesamt 16 MLC-NAND-Speicher vom Typ 29F16B08CCHE2, die aus den Fabrikhallen von IMFT stammen und in einem 25 nm-Fertigungsprozess hergestellt werden. Direkt ins Auge fällt außerdem der Controller-Chip, der SandForce-typisch ohne einen externen Cache-Speicher daher und sämtliche Daten intern puffert. Wenn man einen Blick auf die Oberseite des PCBs der Vertex 3 Max IOPS wirft, wird man im Vergleich zur Standard-Ausführung einige Unterschiede feststellen können. Seitens der MLC-NAND-Chips setzt OCZ bei der Neuauflage der Vertex 3 nicht mehr auf die 25 nm IMFT-Bausteine (Joint Venture von Intel und Micron), sondern verwendet neuerdings Toshiba-Chips. Die Speicher vom Typ TH58TAG7D2FBAS9 basieren auf Toggle-NAND-Technologie und wurden bei unserem 240 GB Testmuster in 16-facher Ausführung (8 auf der Ober- und 8 auf der Unterseite) auf die Leiterplatte gelötet.

TRIM gehört ebenso zum Repertoire der Vertex 3 Serie. Der TRIM-Befehl ermöglicht es einem Betriebssystem der SSD mitzuteilen, dass gelöschte oder anderweitig freigewordene Blöcke nicht mehr benutzt werden. Im Normalfall vermerkt das Betriebssystem in den Verwaltungsstrukturen des Dateisystems, dass die entsprechenden Bereiche wieder für neue Daten zur Verfügung stehen; der Controller des Solid State-Laufwerks erhält diese Informationen in der Regel jedoch nicht. Durch den ATA-Befehl TRIM wird dem Laufwerk beim Löschen von Dateien mitgeteilt, dass es die davon betroffenen Blöcke als ungültig markieren kann, anstelle deren Daten weiter vorzuhalten. Die Inhalte werden nicht mehr weiter mitgeschrieben, wodurch die Schreibzugriffe auf das Laufwerk beschleunigt und zudem die Abnutzungseffekte verringert werden.

OCZ bietet die Vertex 3 Serie hinsichtlich der Speicherkapazität in verschiedenen Ausführungen an. Aktuell besteht die Familie aus Modellen mit 60 GB (110 Euro), 90 GB (160 Euro), 120 GB (175 Euro), 240 GB (380 Euro) bzw. 480 GB (860 Euro, Quelle: Geizhals.at, Stand: 10/2011). Daraus ergeben sich entsprechend Preise pro Gigabyte von 1,83 Euro (60 GB), 1,77 Euro (90 GB), 1,46 Euro (120 GB), 1,58 Euro (240 GB) respektive 1,79 Euro (480 GB). Die Max IOPS Varianten der Vertex 3 sind in den Kapazitäten 120, 240 und 480 GB verfügbar und wechseln ab 210 (120 GB) bzw. 430 Euro (240 GB) den Besitzer – die 480 GB Ausführung ist momentan nicht erhältlich. Weitere Informationen auf den folgenden Seiten des Artikels.

Die OCZ Vertex 3 mit 240 GB in der Seitenansicht.


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