Nvidias GeForce 6800 Ultra GPU im Preview


Erschienen: 14.04.2004, Autor: Patrick von Brunn
Aufpoliertes Filtering

Mit dem NV40 bzw. der 4 im Codename startet eine neue Grafikgeneration. Der NV40 beinhaltet natürlich auch eine Reihe interessanter Features und Neuerungen, die es in dieser Form in aktuellen GPUs noch nicht zu sehen gab. So führt man mit der NV4x Generation die CineFX Engine 3.0 ein, welche unter anderem UltraShadow II, Intellisample 3.0 und das neue Shader-Model der dritten Generation enthält. Aber man hat auch ganz "banale" Dinge integriert, die durchaus Sinn machen. Da wäre zum Beispiel ein neuer Anisotropic-Filtering Modus, welcher die Texturen nun mit 16-facher Stärke bearbeitet. Neu dabei ist auch die so genannte "Trilinear Optimization", welche eben zur Optimierung der Darstellung des Trilinearen Filters dient. Hierzu haben unsere Kollegen von [H]ardOCP eine nette Grafik erstellt.


Vertex- und Pixel-Shader 3.0

Mit zu den wichtigsten Neuerungen im Bereich der Features, gehören natürlich Pixel- und Vertex-Shader der dritten Generation. Der neue Vertex-Shader 3.0 beinhaltet nun über 512 Slots für Instruktionen und kann somit bis zu 65.535 Befehle ausführen. Gleichzeitig hat man auch die Anzahl der Register erhöht, so steigt die Zahl der so genannten "Temp Register" von 13 (Vertex-Shader 2.0a) auf 32. Die Menge der "Constant Register" ist dabei gleich geblieben. Neben weiteren Features im Vertex-Shader, hat Nvidia natürlich auch den Pixel-Shader aufpoliert und diesem neue Funktionen und Merkmale verliehen. So besitzt die neue dritte Generation nun über 512 Slots für Instruktionen und kann bis zu 2^16 Befehle auf die Grafiken anwenden. Dies entspricht einer Gesamtzahl von 65.535 Befehlen, was wiederum eine sehr hohen Steigerung im Vergleich zum Pixel-Shader 2.0b entspricht, welcher lediglich 512 Befehle "executen" konnte. Hatten wir doch bereits beim Vertex-Shader die Zahl der Register angesprochen, so lassen sich auch beim Pixel-Shader Änderungen in diesem Bereich verzeichnen: Die Anzahl der Constant Register wurde von 32 auf 224 erhöht. Nebenbei wurden auch noch zahlreiche neue Funtkionen, wie zum Beispiel das "Loop Count Register", integriert, auf die wir hier aber nicht näher eingehen möchten. Folgend ein kleiner Überblick über die Architektur des NV40.



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