VGA Silencer: 9700 Pro wird zu 9800 Pro


Erschienen: 29.09.2003, Autor: Patrick von Brunn
Benchmarks

Futuremark 3D Mark 2001SE

3D Mark 2001SE ist wohl zusammen mit SiSoft Sandra das bekannteste Benchmark-Programm, das es momentan auf dem Markt gibt. Selbstverständlich dürfen die Ergebnisse der einzelnen Grafikkarten bei diesem Benchmark nicht in unserem Artikel fehlen. Wir haben einen sogenannten Default-Benchmark durchgeführt, der bei 32Bit, Textur-Kompression und aktiviertem Hardware T&L die Leistung des kompletten Systems ermittelt. Hier spielt auch die Grafikkarte eine wichtige Rolle.

Auch bei 3D Mark 2001SE (Angaben in Punkten) ist die Grafikkarte ein wichtiger Eckpunkt im Kreislauf der Performance. Wie man nach dem Durchlaufen eines Default-Benchmarks aller Grafikkarten erkennen kann, lässt sich auch ohne besondere Kühlung noch jede Menge Performance aus der Sapphire Radeon 9700 Pro kitzeln. Aber auch die zusätzlichen 32 MHz Chiptakt, die durch den VGA Silencer erreicht werden, sorgen für einen deutlichen Zuwachs der Punktezahl. Die 9800 Pro bleibt zurück!

Futuremark 3D Mark 2003

Seit einiger Zeit erhältlich und vorallem sehr interessant für Grafikkarten-Tests, ist das neue 3D Mark 2003 von Hersteller Futuremark. Auch hier mussten die von uns getesteten Grafikkarten zeigen was sie können. Sehr interessant auch der Leistungsunterschied zwischen den einzelnen Generationen. Auch hier liesen wir einen normalen Default-Benchmark über die Systeme laufen.

Wie bei der Vorgänger-Version von 3D Mark 2003 (Angaben in Punkten), tragen hier alle Komponenten des PCs ihren Teil zur Gesamtleistung bei, wobei man jedoch sagen, dass der neue Futuremark-Benchmark doch sehr Grafikkarten-lastig ist. Wie bereits in 3D Mark 2001SE, kann auch hier die 9700 Pro Dank des neuen Kühlers die Radeon 9800 Pro hinter sich lassen. Mit etwa 250 Punkten ist der Abstand doch schon recht beachtlich. Aber auch bei 360/344 MHz ist die 9700 Pro sehr gefährlich.

Quake III Arena

Auch der berühmte Ego-Shooter von id-Software, Quake III Arena, durfte bei unseren Tests heran und die ensprechenden Boards mussten zeigen, was sie im Stande sind zu leisten. Als Point Release kam die aktuelle Version 1.31 zum Einsatz. Die Settings waren auf Normal-Quality und 32 Bit Farbtiefe gestellt. Neben Ergebnissen ohne AA / AF, haben wir noch die Leistung in verschiedenen Detailstufen ermittelt. Hier die Ergebnisse von einem der besten OpenGL Ego-Shooter.

Wie man auf dem Ergebnis-Diagram von Quake III Arena erkennen kann (Angaben in Bildern pro Sekunde), lässt sich mit der richtigen Hardware einiges an Performance aus dem Action-Game von id-Software holen. Hier kann die Sapphire Radeon 9800 Pro mit 128 MB erstmals zeigen, dass der R350 im Vergleich zum R300 nicht nur über höhere Taktraten verfügt: Trotz eines Chiptaktes von fast 400 MHz kann die 9700 Pro hier nicht an der momentan neusten Radeon-Generation vorbeiziehen.

Natürlich haben uns nicht nur die Leistungen der Karten ohne Qualitäts-Einstellungen unter Quake III Arena interessiert, sondern auch die Ergebnisse mit aktiviertem AntiAliasing und Anisotropic Filtering. Wie man dem rechts stehenden Diagramm entnehmen kann, können wir hier einen gleichen Verlauf wie bereits zuvor gezeigt vernehmen. Allerdings kann die 9700 Pro mit VGA Silencer bei steigendem Detailgrad noch an der R350 Karte vorbeiziehen und sich den ersten Platz sichern.


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