ARTIKEL/TESTS / Für Gamer: Raptor-Gaming K1, P3 und P4
05.03.2006 18:00 Uhr    0 Kommentare
Fazit

Raptor-Gaming K1

Abschließend möchten wir nun noch ein paar zusammenfassende Worte zur Raptor-Gaming K1 Tastatur verlieren. So kann das Keyboard besonders durch die Leuchttasten und die Sperrmöglichkeit von Tasten überzeugen, denn auch der Praxistest zeigt, dass diese Features durchaus praktisch und sinnvoll sein können. Raptor-Gaming verzichtete bei dem K1 leider auf Extratasten, spendierte dem Keyboard dafür aber zwei USB-Anschlüsse, auch wenn es nur Ports nach 1.1 Spezifikation sind - für Headsets etc. ausreichend.

Vom Design her ist es nichts Besonderes und sieht im ersten Moment aus wie eine etwas in die Jahre gekommene Tastatur. Schaut man genauer hin erkennt man leider auch nur optische Unterschiede, wie beispielsweise das Raptor-Gaming Emblem und natürlich die grellleuchtenden Statuslampen. Bringt man die kleineren Zusatzfeatures für die Tasten ins Spiel, kann die Tastatur zwar überzeugen, doch ist der Anschaffungspreis von etwa 100 Euro total überzogen! Nebenbei: Der UVP von Hersteller Raptor-Gaming liegt sogar bei satten 140 Euro!

Für 100 Euro bekommt man hier eine Tastatur ohne Erweiterungstasten, Handballenauflagen oder ähnliche Zusätze. Der Lieferumfang, der hauptsächlich aus den Leuchttasten und den Sperrklammern besteht, kann den Preis ebenfalls nicht rechtfertigen. Auch die Tasten mit Folienkontakt und die "Full-N-Key-Roll-Over"-Funktion (gleichzeitiges Betätigen aller Modifier-Keys) können hier den Eindruck nur unwesentlich verbessern. Das Raptor-Gaming K1 Keyboard mag zwar speziell für den ambitionierten Spieler ein sehr souveränes und gutes Produkt sein, aber definitiv nicht zu diesem Preis!


Pro / Contra
Bewertung
Integrierter USB (1.1)-Hub
Leuchttasten und Tastenklemmen
Gute Verarbeitung
Keine Zusatztasten
Preis überzogen!
Ergonomie

2,0

Ausstattung3,0
Lieferumfang3,0
Installation1,5
Treiber / Support2,2
Preis/Leistung5,0
Gesamtnote

2,8



Raptor-Gaming P3 und P4

Vorab: Auf eine Benotung haben wir (erneut) verzichtet, da dies bei einem Mauspad zu subjektiv ist.

Das P3 hat sich als solides Mauspad erwiesen, welches sehr gut auf die Bedürfnisse von High-Sense-Spielern, die präzise mit ihrem Eingabegerät umgehen können und wollen, angepasst ist. „Schnelle Moves“, wie Raptor-Gaming für das P3 wirbt, sind dank der besonderen Beschichtung und speziellen Oberfläche kein Problem. Der Preis ist in Anbetracht des recht üppigen Lieferumfangs in Ordnung und rechtfertigt den Betrag von etwa 30 Euro.

Dank der besonderen Oberflächenstruktur des P4 ist es für Low-Sense-Spieler, die gerne etwas größere Bewegungen mit ihrer Maus vollziehen, möglich so genau wie gewünscht mit der Maus zu arbeiten. Hierzu trägt auch die Größe des Pads bei, denn mit Maßen von 40 x 30 cm gehört es nicht zur kleinen Generation von Mauspads und die Maus muss nicht so häufig auf dem Pad versetzt werden. Auf Grund des elastischen Stoffes kann man das P4 auch problemlos knicken und falten und ggf. an die Tischgröße anpassen. Der Lieferumfang ist leider etwas mager und beschränkt sich lediglich auf das Pad. Hier könnte Hersteller Raptor-Gaming bei der nächsten Auflage eventuell noch ein wenig nachbessern.

Schlusswort

Am Ende dieses kurzen Roundups kann man sagen, dass Raptor-Gaming ein Unternehmen ist, welches es versteht, Produkte spziell für Gamer zu entwickeln. Der Erfolg kommt nicht zuletzt daher, dass Raptor-Gaming eng mit professionellen Spielern zusammenarbeitet und diese auch zu Rate zieht. Somit können die Produkte optimal auf die Bedürfnisse von Gamern angepasst werden. Das größte Manko, welches bei vielen Produkten Raptor-Gamings kritisiert wird, ist allerdings der Preis. Man sagt zwar Qualität vor Quantität und Raptor-Gaming hat bewiesen, dass sie qualitativ gesehen relativ weit vorne mitmischen, doch die Preise sollten sich dem Markt anpassen, womit wir speziell das K1 Keyboard ansprechen möchten. Alles in Allem darf man gespannt sein welche Produkte zukünftig aus dem Hause Raptor-Gaming kommen werden...

Autor: Tobias Siemssen
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