Ebenfalls brandneu ist die Caviar SE16 Festplatte von Western Digital. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, besitzt sie die mittlerweile in dieser Klasse obligatorischen 16 MB Cache und ein Serial-ATA II Interface samt NCQ und üblichen 7200 U/min. Ein Molex 4-Pin Stecker erhöht die Flexibilität bezüglich der Anschlussmöglichkeit an die Versorgunsspannung des Netzteils. Der Hersteller scheint besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Daten gelegt zu haben; im Inneren finden sich zahlreiche Schutzmechanismen wie der ShockGuard und der Data Lifeguard. Beide sollen wirkungsvoll vor Stößen Vibrationen und Stürzen sowie sonstigen negativen Umwelteinflüssen schützen, wobei eine Echtzeitüberprüfung der Festplatte dafür sorgen soll, dass Fehler schnell(er) erkannt und korrigiert werden können. Ein Beispiel hierfür wäre z.b. das Korrigieren bzw. Sperren von fehlerhaften Sektoren bevor Daten in diese geschrieben werden.
Western Digital bietet auf seiner Hompage außerdem die Data Lifeguard Utilities an (Link s.u.). Mit deren Hilfe kann der Anwender die Integrität der Daten bzw. den physischen Zustand überwachen und testen. Im Wesentlichen handelt es sich also um eine ähnliche Funktionsweise wie die im Folgenden beschriebene und schon seit langer Zeit bekannte Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology
(S.M.A.R.T.). Dieses Diagnose- und Statistikprogramm wird bereits seit längerer Zeit genutzt und ist dementsprechend in all unseren Testkandidaten implementiert. Einmal im BIOS aktiviert kann man so den Zustand der Festplatte laufend überprüfen bzw. aufzeichnen. Mithilfe der so erstellten Statistiken kann z.b. die Notwendigkeit eines Datenträgerwechsels ermittelt werden. (Jede Festplatte ist für eine bestimmte Betriebsdauer ausgelegt). Wer sich für die einzelnen (standardisierten) Parameter interessiert, findet z.b. bei Wikipedia weiterführende Informationen.
Die Raptor-Serie von Western Digital ist seit jeher bekannt für die sehr gute Performance und die niedrige Zugriffszeit. Erreicht wird dies durch eine hohe Umdrehungszahl von 10.000 U/min und dem Cache von satten 16 MB. Obwohl unser Testkandidat nur ein Serial-ATA 1 Interface besitzt, liegt er bei der (relevanten) I/O Performance deutlich vor der Konkurrenz. Natürlich ist die Lautstärke bei Zugriffen dementsprechend höher - laut Hersteller 36 dB(a) im Suchmodus. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie auf das Laufwerk.
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