ARTIKEL/TESTS / Intel X25-M, X25-V G2 und X25-M G2 Postville
Fazit

Nachdem wir die verschiedenen Testprobanden auf den zurückliegenden Seiten ausführlich durchleuchtet haben, kommen wir nun zum abschließenden Fazit des Tests.

Während die erste Generation der X25-M Serie in diesem Test nur der Vollständigkeit halber berücksichtigt wurde, lag der Fokus mehr auf den beiden G2-Laufwerken. Betrachten wir die Ergebnisse der X25-M G2 Postville in den durchgeführten synthetischen Benchmarks, lässt sich bereits auf den ersten Blick erkennen, dass die Laufwerke auf Basis der 34 nm-Flash-Speicher würdige Nachfolger der 50 nm X25-M (G1) sind. Dabei konnte die aufpolierte Version vor allem bei den Schreibtests teilweise deutlich zulegen und die Konkurrenz aus eigenem Hause klar hinter sich lassen. Die verschiedenen Anwendungsprofile der Benchmark-Suiten untermauern den gewonnen Eindruck nochmals und bescheinigen der Intel X25-M G2 Postville mit 160 GB die beste Performance in diesem Test.

Wer nicht weit über 300 Euro für das 160 GB-Modell der Postville ausgeben möchte, kann bereits ab etwa 180 Euro (Quelle: Geizhals.at, Stand: 06/2010) die 80 GB-Ausführung erwerben, muss jedoch bei der Schreibgeschwindigkeit Abstriche (70 statt 100 MB/sec) machen. Für den Einsatz als primäre Systemfestplatte sollte die Kapazität noch ausreichen. Größere Datenmengen sollte man weiterhin auf einer konventionellen HDD oder einem externen Laufwerk speichern.

Ebenso auf neuste 34 nm-Flash-Technik setzt die X25-V G2 mit 40 GB Kapazität. Die vor allem preislich attraktive Solid State Disk soll neue Kunden anlocken und den SSD-Einstieg erschwinglicher gestalten. Allerdings muss man beim Kauf der X25-V Kompromisse eingehen, die sicherlich nicht jedermanns Sache sein dürften. Zum Einen ist die Schreibgeschwindigkeit der Low-Cost-SSD teilweise unterirdisch und zum Anderen sind 40 GB Fassungsvermögen nicht mehr zeitgemäß. Möchte man die Disk als Systemfestplatte für das Betriebssystem nutzen, kommt man mit der Installation von beispielsweise Windows 7 und einigen Programmen (Office etc.) schon fast an die Grenze der Gesamtkapazität. Denkbar ist hier lediglich der Einsatz in mobilen Geräten wie Netbooks oder Tablet-PCs, bei denen keine umfangreichen Software-Installationen vorgesehen sind. Mit der mäßigen Performance bei Schreibvorgängen muss man jedoch so oder so leben. Wer über diese Kritikpunkte hinwegsehen kann, wird ab etwa 100 Euro (Quelle: Geizhals.at, Stand: 06/2010) ein Solid State-Laufwerk sein Eigen nennen dürfen.

Rating: Performance
Performance-Rating
Intel X25-M G2 Postville, 160 GB
100,0
Intel X25-M, 80 GB
86,5
Intel X25-V G2, 40 GB
75,1
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn
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