Der Sinn des Lebens ...

  • meinst du jetzt den film von monty pyhton???


    naja, ich persönlich bin mir nicht so sicher obs überhaupt einen sinn im leben gibt. tatsache ist aber das es uns gibt, und das man im leben ne menge erleben kann. ich seh mich also nicht unter dem zwang irgend was erreichen zu müssen. das leben sozusagen zu "entdecken" ist schon genug arbeit für unser kurzes irdisches dasein. obs ein leben danach (und evtl. davor) gibt oder geben wird lasse ich jetzt mal dahingestellt. wenns so ist werden wir das ja noch früh genug erfahren, also kein grund sich jetzt schon darüber gedanken zu machen wie man sich dafür richtig vorbereitet. auf unser jetziges leben haben wir uns ja auch nicht vorbereitet, und wenn doch hats ja offensichtlich nicht viel genutzt...


    ach ja, ich glaube übrigens weder an gott noch an eine sonstige höhere macht. kirchliche institutionen sind mir auch höchst suspekt, egal von welcher konfession.... was nicht heißt das ich nen problem mit den verschiedenen religionen und glaubensrichtungen hätte (solange diese mein leben nicht zu stark beeinträchtigen) allenfalls mit deren geboten und auswirkungen auf unsere gesellschaft...

  • nein, ich meine nicht den Film, dein kommentar war schon richtig! ;)


    ich persönlich glaube auch nicht an gott oder an eine sonstige höhere macht.


    ich denke folgendes: jo also vl ist die welt, wie wir sie sehen, ganz anders als in "wirklichkeit". wir sehen die welt subjektiv, aus unserem blickwinkel, mit unseren augen, etc. wir können die welt einfach nicht objektiv wahrnehmen, sprich keine magnetfelder, uv strahlen und all den kram!


    ergo vl ist der sinn des lebens, aus den normalen menschlichen denkstrukturen auszubrechen und vielleicht irgendwie auf eine andere ebene zu gelangen, in der begriffe wie energie, materie, antimaterie, atome, gott, zeit etc. also all solche begriffe, die der mensch erfunden hat um sich existenz/universum/leben usw. zu erklären nicht existieren, und in eine geistige sphäre vorzudringen, die man sich aus der jetzigen menschlichen sicht einfach nicht erklären, ja nicht einmal vorstellen kann.



    Yidaki

  • Ist ne schwierige Frage!!!
    Ich lebe mein Leben um es zugenießen und um mich an manchen sachen fasziniern zu Können!!!
    Wie z.B. Tieren oder Elektronik!!!


    MFG
    Swifty

    Mein PC System
    ATI RADEON PowerColor X850 XT PCIe | AMD Athlon 64 3500+ S.939 | Zalman CNPS 7700 Cu | MSI K8N Neo 4 Nforce 4 Ultra | 420 W Netzteil | Hitachi 80Gb S-ATA II 8mb Cache | 2x 256mb Geil Ultra Series Dual Channel Pc 4000 |....
    The future belongs to those who believe in the beauty of their dreams.;D

  • in wie weit du dich an tieren fazinierst möchte ich jetzt nicht im detail wissen... ;)


    naja, den punkt im leben an dem wir sagen, ich lebe vor allem um mein leben zu genießen, machen wir, denke ich, alle irgendwann mal durch. aber irgendwann kommt einem diese einstellung nur noch albern und nicht mehr zeitgemäß vor. dann beginnt man sich zu fragen, welche bedeutung man selbst in der geschichte der menschheit spielt (hat nichts mit dem sinn des lebens zu tun, die frage stellt man sich schon viel viel früher - manche finden ihre antwort darauf in der bibel, im koran, in der tora, im buch mormon, oder sonstwo). es gibt ja leute an die man sich auch nach tausenden jahren auf der ganzen welt noch erinnert (z.b. pytagoras oder sokartes) die man wahrscheinlich auch nicht mehr vergessen wird, weil sie einfach etwas elementares für unsere geschichtliche entwicklung geleistet haben, und zwar mehr noch als irgendwelche eroberer (alexander der große), helden (achilles, der ja weniger wegen seiner heldentaten, als wegen seiner verwundbarkeit heute noch bekannt ist) oder verbrecher (hitler), diese muss man nicht zwingend kennen, um trotzdem einen entscheidenden beitrag zum fortschritt leisten zu können. an pythagoras kommt aber, zumindest in den indusrialisierten staaten, keiner vorbei. auch diverse persönlichkeiten mit namen wie volt, siemens, ampere, ohm, herz, etc... wird man so schnell nicht vergessen.
    irgendwann muss man sich eben entscheiden was man im leben für sich selbst erreichen will, ob man jetzt mehr wert auf ein unspektakuläres (beobachtendes) leben führen will, oder eben doch ein leben, das zu wesentlichen teilen ein ziel verfolgt, welches das interesse der allgemeinheit erregt. besser isses, wenn man ein konkretes ziel hat - nicht fiktiv - das man dann auch entsprechend verfolgt. nicht das man irgendwann mal sagt: "eigentlich wollte ich ja mal popstar werden, aber dann war da die sache mit dem knie..." und einen alten traum, der auch nie mehr war, abtut und sich selbst bemitleidet.


    ziele sollte man sich setzen, aber möglichst realistische: z.b. abitur, studium, job, etc. die möglichst nicht zu weit in der zukunft liegen, dann ist man beschäftigt und macht sich nicht zuviele gedanken ob man auch wirklich das richtige tut...


    einen sinn im leben kann man sich raussuchen, das sieht glaub ich, eh jeder anders. wer sich nix eigenes ausdenken kann, der leiht sich eben einen. das angebot ist da recht groß, wenngleich auch etwas eintönig - in etwa: sich auf das leben nach dem tod vorbereiten, bis hin zum, leben als prüfung vor der wiedergeburt auf einer höheren ebene. manch einer gibt sich schon mit ner handvoll fiktiver jungfrauen zufrieden - und nem entsprechend kürzerem leben. die meisten bemerken aber wahrscheinlich gar nicht wie schnell das leben an ihnen vorbeizieht (vielleicht weil sie es nicht bemerken wollen, vielleicht weil sie sich damit abgefunden haben, vielleicht weil sie immer noch nicht wissen was sie wollen, vielleicht weil sie damit zufrieden sind wies eben ist). elementare fragen wie die nach dem sinn des lebens hat sich aber definitiv jeder mal gestellt... ne pauschale antwort gibts wahrscheinlich eh net...


    interessantn finde ich die grundhaltung vieler menschen. obs nun genetisch bedingt ist, oder von der erziehung abhängt weiß ich nicht zu recht, tatsache ist aber das es menschen gibt die ne eher pessimistische einstellung zum leben haben, und auch meistens mit sich und dem leben unzufrieden sind. daneben gibts natürlich auch solche die ne eher positive/optimistische einstellung haben (so wie ich z.b.) und die auch noch was gutes am leben finden wenn scheinbar alles schiefläuft - es kann ja schließlich nur noch besser werden. andere sind da wiederrum eher gleichgültig, für die hat die frage nach dem sinn schon deshalb keine so große bedeutung weils ihnen schlicht und ergreifend nicht wirklich wichtig ist. manchmal hab ich den eindruck, es gibt leute die interessiert nur was innerhalb der nächsten fünf minuten passiert - längerfristige dinge werden nur in angriff genommen, wenns unbedingt sein muss... naja, menschen sind eben sehr verschieden, wäre schlimm wenn nicht so wäre...

  • omg. Nein nicht über den Sinn des Lebens nachdenk *michselberzwing*


    Wenn ich damit anfang komm ich immer zum Schluss dass eh irgendwie alles egal is. Dann bin ich fürn nen paar Stunden depressiev und dann is wieder alles gut.


    :finger:

  • prinzipiell kann das leben sehr viel sinn machen, aber irgendwie ist es auch ganz schön verrückt: man kommt auf die welt, lebt etwa 90 jahre, und wenn man in dieser zeit nicht etwas herrausragendes geleistet hat (einstein, newton etc.), dann ist man nach wenigen jahren wieder vergessen und das wars.... komisch, oder? ...wir haben alle eine kleine gastrolle im film "erde" ;)

    Mein System:

    ZOTAC ZBOX EI750 Plus, Intel Core i7-4770R, 8 GB DDR3-1333, OCZ Vector 150 (480 GB), Windows 8.1 Pro 64 Bit, 2x Samsung SyncMaster 2494HM, Sharkoon PureWriter TKL, Roccat Kone AIMO

  • Zitat

    Original von Babe
    ...wir haben alle eine kleine gastrolle im film "erde" ;)


    lol das gefällt mir... :D


    Noch mal zu den: Man wird wieder vergessen. Ich hab mal in irgend nem Gedicht gelesen, dass allses was von einem bleibt die guten Tagten und Liebe die man gemacht............... vielleicht sollte ich eher vorbracht sagen :angel:


    Stimmt auch irgenwie...

  • Zitat

    Original von LoD
    Der Sinn des Lebens. Tja, ich glaube der ist gar nicht vorgesehen. Eigentlich geht es nur um Vermehrung, das dabei als nebenprodukt eine, sich selbst als intelligent bezeichnende Spezies hevorgegangen ist, war wohl eher ein Zufall.


    ok angenommen vermehrung ist der sinn des lebens, wohin führt das ganze dann? jez mal ganz radikal ausgedrückt: nehmen wir an, eine birne, die auf den boden fällt, ist die Erde. nach kurzer zeit beginnt sich leben zu entwickeln (fäulnis---> pilze). diese pilze sind wir. wir beginnen uns zu vermehren und wir sind schlussendlich soooo viele, dass wir die ganze birne aufessen müssen, weil wir so hungrig sind. und was ist dann? birne weg ----> pilze weg ---> kein leben mehr. ich denke, viel sinn ergibt das nicht. bei uns wird das auch so sein, früher oder später wird die erde erschöpft sein. und was hat sich das ganze dann gebracht? uns wird es genauso wie den pilzen ergehen. die hatten ja auch nichts von dem ganzen!



    Yidaki

  • damit sind wir doch bei dem was ich gesagt hab: das leben hat außerder vermehrung keinen sinn. auch das nachdenken über abwanderung auf den mars würde zur vermehrung der menschheit führen usw.

  • ich denke der sinn des lebens liegt im sein begrüdet.
    also wir sind da wir müssen.
    es gibt also so gesehen kaum einen Sinn da das was der einzelne ist nur wenig zählt.
    Wir sind denke ich teil eines ganzen und damit das ganze irgenwie funzt leben wir.


    Paranojä, :)

    Meine Systemkonfig
    Intel Core2Duo E8400, Gigabyte EP-DS4 (P35), G.Skill 8 GB DDR2-1000, Sparkle GeForce 8800GT 512 MB, Creative Audigy 2ZS, be quiet Dark Power Pro P7 550W, Ubuntu 10.04 (64Bit), 2x LG L204WT-SF
    HWM-Kaufberatung

  • Meiner Meinung nach wird die Fragen nach dem Sinn des Lebens im überbewertet. Den Sinn werden wir in Foren und andere in Büchern nie klären da wir wie Yidaki richtig erwähnt hat die Welt mit unseren Augen betrachten und keinen Vergleich mit anderen Ansichtsweisen haben.
    Die Menschheit hat sich zwar verschiedene "Weltanschauungen" ausgedacht die meiner Meinung nach zu nichts führen außer zu Kriegen provoziert von radikalen Religionen (nicht immer soll auch kein Clichee sein) oder zur kompletten Abschottung.
    Ich glaube zwar an ein höheres "Wesen" aber auch dieses wird von manchen Menschen überbewertet was auch nicht der Sinn sein sollte.