NEWS / 4G: HTC Evo mit WiMAX-Unterstützung in ersten Feldtests
21.05.2010 14:00 Uhr    0 Kommentare

Beim US-Mobilfunker Sprint geht am 4. Juni mit dem HTC Evo erstmals ein 4G-Smartphone an den Start. Schon im Vorfeld hat das Android-Gerät mit WiMAX-Unterstützung geschafft, erste Tester zu überzeugen. Besonders von den 4G-Geschwindigkeiten beeindruckt, gibt sich Walt Mossberg, Journalist beim Wall Street Journal. Gerade für Sprint als Netzbetreiber ist es wichtig, mit der 4G-Technologie auch wirklich zu überzeugen und das ist gelungen. Mossberg berichtet, dass er in Baltimores mit durchschnittlichen Downlink-Geschwindigkeiten von 3,4 Mbps tatsächlich doppelt so schnell mobil im Web unterwegs war wie in 3G-Netzen. Die Uplink-Raten seien sogar dreimal so hoch. Engadget wiederum berichtet von Download-Spitzen bis zu 7,5 Mbps und betont, wie gut sich das HTC Evo als mobiler WLAN-Hotspot macht. Dabei sei insbesondere beachtlich, dass die Akkulaufzeit bei intensivem HD-Video-Streaming über drei Stunden beträgt.

HTC Evo

HTC Evo

Das neue HTC EVO verfügt über ein 4,3 Zoll-WVGA-Display und ist somit etwas sperriger als die meisten Smartphones. Beeindruckt gibt sich das Blog nicht zuletzt von der 8 Megapixel-Kamera, die auch eine 720p-Videoaufnahme erlaubt. Es sei beachtlich, wie schnell sich Bilder schießen lassen. Die Foto-Qualität freilich ist eher Smartphone-typisch und die Kompression bei HD-Videos extrem. Insgesamt orten die Tester vor allem zwei potenzielle Hindernisse für das HTC Evo. Das eine ist der noch am Anfang stehende WiMAX-Netzausbau, durch den viele User gar keine Möglichkeit haben werden, 4G-Geschwindikeiten zu nutzen. Das andere ist letztendlich Android. Hier wird auf den begrenzten Speicherplatz für Apps von Drittanbietern sowie die Update-Problematik verwiesen. Immerhin steht ein neuer großer Release des Betriebssystems offenbar kurz bevor. Engadget äußert Zweifel, dass HTC schneller als bisher entsprechend aktualisierte Software für seine Smartphones liefern werde.

Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn
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