Auf Hochtouren: 500 GB Festplatten im Test


Erschienen: 01.09.2007, Autor: Andreas Venturini
Hitachi Deskstar T7K500 HDT725050VLA360

Neben der PATA-Ausführung gibt es die T7K500 auch mit SATA2-Interface.

Die Hitachi HDT725050VLA360 besitzt wie alle Serial-ATA-Laufwerke im Testfeld ein SATA 3.0 Gbit/s Interface sowie Native Command Queuing und 16 MB Cache. Das Laufwerk ist Hot Plug fähig und bietet verschiedene technische Raffinessen wie die thermisch gesteuerte, sogenannte FlyHeight Control - wer sich hierfür interessiert, dem sei ein Blick in unser letztes größeres Festplatten-Review empfohlen, in dem wir u.a. die Funktionsweise dieser (und weiterer) Technologie(n) detailliert beschrieben haben. Preislich liegt die 500 GB-Festplatte bei etwa 100 Euro bzw. 20 Cent pro Gigabyte. Mehr zum direkten Vergleich der T7K500 PATA- und SATA-Ausführung ab Seite 5.





Samsung HD501LJ SpinPoint T166

Zur Ausstattung der Samsung Festplatte gehört ein 3,0 Gbit Serial-ATA 2 Interface, NCQ und satte 16 MB Cache - die 3 Scheiben rotieren bei 7200 U/min. Die Festplatte ist derzeit (Stand: August 2007) für etwa 90 Euro bzw. 18 Cent/GByte zu haben. Auch hier gilt: Die Garantiezeit des Herstellers beträgt 3 Jahre. Wie sie sich gegen die zahlenmäßig überlegene Konkurrenz behaupten kann, erfahren Sie auf der nächsten Seite, wenn wir die Leistung näher betrachten.

Seagate ST3500630xS Barracuda 7200.10 / ES

Die beiden Seagate Laufwerke ST3500630AS bzw. ST3500630NS besitzen 16 MB Cache sowie ein SATA2-Interface. Die restlichen Daten ähneln denen den anderen Kandidaten - 7200 U/min und NCQ sowie HotSwap und die 5-jährige Garantie sind inbegriffen.
Die ES-Serie ist auf Kunden zugeschnitten, die ihre Festplatten rund um die Uhr betreiben - etwa in einem SAN (Storage Attached Network). Seagate bewirbt die besondere Verlässlichkeit der Laufwerke - in unserem Test konnten wir dies natürlich nicht berücksichtigen. Weiter unten finden Sie neben den Datenblättern einen Link zu den SeaTools - eine Art Diagnosewerkzeug, mit dessen Hilfe sich der Zustand der Festplatten überwachen lässt. Die Preise betragen 90 (Barracuda 7200.10) bzw. 120 Euro (ES).

Ausdauernd: Die Barracuda ES von Seagate.

Western Digital Caviar SE16 WD5000AAKS

Ebenfalls relativ neu ist die Caviar SE16 Festplatte von Western Digital. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, besitzt sie die mittlerweile in dieser Klasse obligatorischen 16 MB Cache und ein Serial-ATA 2 Interface samt NCQ und üblichen 7200 U/min. Ein Molex 4-Pin Stecker erhöht die Flexibilität bezüglich der Anschlussmöglichkeit an die Versorgungsspannung des Netzteils. Zur Überwachung der Festplatten bietet Western Digital eine entsprechende Software (Data Lifeguard Utilities) an (Link s.u.). Mit deren Hilfe kann der Anwender die Integrität der Daten bzw. den physischen Zustand überwachen und testen sowie andere Aktionen vornehmen. Aktuell wechselt die WD5000AAKS ab 95 Euro den Besitzer.


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