Im Test: Sapphire Radeon HD 3870 Toxic


Erschienen: 06.05.2008, Autor: Jochen Schembera
Testsystem

Nach einer umfangreichen Renovierungsaktion gehen wir künftig mit einem aktuellen Testsystem an den Start. Unser Testsystem ist in einem hochwertigen Lian Li PC-A09 B-Gehäuse untergebracht, das uns dankenswerterweise von der Firma CaseKing zur Verfügung gestellt wurde. Dabei besteht unser System aus folgenden Komponenten:

  • Prozessor
    • Intel Core 2 Duo E8400 (3,0 GHz, Wolfdale, C0)
  • Motherboard
    • Asus P5K Premium (Intel P35, BIOS 0504)
  • Arbeitsspeicher
    • 2x 2 GB OCZ XTC Platinum (DDR2-1000, 5-5-5-15)
  • Grafikkarte
    • Sapphire Radeon HD 3870 Toxic (800/1150 MHz, 512 MB GDDR4)
    • ATi Radeon HD 2900 XT (740/825 MHz, 512 MB GDDR3)
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 512 (650/970 MHz, 512 MB GDDR3)
  • Soundkarte
    • Creative Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatal1ty Pro
  • Festplatte
    • Samsung SpinPoint 250 GB HD250HJ (SATA II)
  • Sonstiges
    • NesteQ E²CS ECS5001-Netzteil 500 Watt
    • Zalman CNPS8700 NT CPU-Kühler
  • Software
    • ATi Catalyst 8.3 (R6xx)
    • Nvidia ForceWare 169.25
    • Creative Sound Blaster X-Fi-Treiber 2.15.0006
    • Microsoft DirectX 9.0c (April 2007)
    • Microsoft DirectX 10.0 (Januar 2008)
    • Microsoft Windows Vista Ultimate 64 Bit (SP1)
Testverlauf
  • Synthetische Benchmarks
    • 3DMark06 (1.1.0)
    • 3DMark Vantage (1.0.0)
  • Spiele-Benchmarks
    • Crysis (1.20)
    • Bioshock (2.5.0)
    • Call of Duty 4 (1.5)
    • S.T.A.L.K.E.R. (1.0006)
    • Half-Life 2: Episode 2 (1.0.1.0, 64 Bit)

Bevor wir mit den Benchmarks beginnen, möchten wir an dieser Stelle noch etwas genauer auf die Einstellungen während der Benchmarks eingehen, um unsere Vorgehensweisen für den Leser transparenter zu machen. Neben den Auflösungen 1.680 x 1.050 und 1.920 x 1.200 haben wir zudem jede Messung sowohl ohne aktives Anti-Aliasing und anisotrope Filterung als auch mit 4x AA und 16 AF durchgeführt. Allerdings unterstützen nicht alle Spiele unseres Testparcours hardwareseitiges AA, so etwa S.T.A.L.K.E.R. und Bioshock. Daher haben wir uns bei diesen Kandidaten auf die Messung mit 16x AF beschränkt, da der zugeschaltete AA-Modus zu Kompatibilitätsproblemen führte. In Sachen Einstellungen setzten wir bei allen oben gelisteten Anwendungen auf maximale Bild- und, wenn möglich, auf eine mittlere Soundqualität. Generell kamen dabei, abhängig von der jeweils verwendeten Grafikhardware, folgende Treiber-Settings in Bezug auf die Bildqualität zum Tragen:

ATi R(V)6xx

Systemleistung: Hohe Qualität
Catalyst A.I.: Standard
Mip-Map Detail Level: Hohe Qualität
Tripple-Buffer: Ein
Vertikale Synchronisierung: Aus

Nvidia G92

Texturfilterung: Qualität
Trilineare Optimierung: Ein
Mip-Maps erzwingen: Keine
Gamma-angepasstes AA: Ein
Anisotrope Muster-Optimierung: Aus
Vertikale Synchronisierung: Aus

Im Falle von 3DMark06 aus dem Hause Futuremark kamen keine besonderen Einstellungen zum Einsatz und es wurde jeweils ein so genannter Default-Benchmark bei verschiedenen Auflösungen durchgeführt. 3DMark Vantage bietet sogenannte Presets, die aus vordefinierten Auflösungen und fixierten Bildqualitätseinstellungen bestehen. Bei Call of Duty 4 haben wir uns eines der mitgelieferten Szenarien bedient (Act II, All Ghillied Up) und mithilfe von FRAPS den Durchschnitt bei einer Messdauer von 10 Sekunden festgehalten. Das gewählte Szenario bietet eine große Menge an Gelände- und Grastexturen sowie Staubpartikel und besondere Beleuchtungseffekte. Hier war die Hardware also besonders gefordert. Bei Half-Life²: Episode 2 sowie Crysis verwendeten wir die sehr brauchbaren Benchmarktools von Hardware OC und machten hier mehrere Messungen mit den gewählten Einstellungen. Dabei kamen natürlich (soweit möglich) Full HDR und DX 10 zum Einsatz. Der Vorteil an diesen Tools ist, dass hier Ingame-Szenarien anstatt der üblichen Timedemos verwendet werden, was eine realistischere Aussage über die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte zulässt.

S.T.A.L.K.E.R. und Bioshock schließlich haben wir wieder mittels FRAPS gemessen. Bei S.T.A.L.K.E.R. entschieden wir uns für das Level 'Wildgebiet', da hier eine ganze Menge Licht- und Schatteneffekte sowie großflächige Texturen zum Einsatz kommen, die die Hardware entsprechend belasten. Bei S.T.A.L.K.E.R. sei allerdings darauf hingewiesen, dass wir aus Kompatibilitätsgründen auf AA verzichtet haben, da dies durch das Spiel nur softwareseitig unterstützt wird, was allerdings keinen merklichen grafischen Effekt bietet. Bioshock lieferte uns in Form des Levels 'Willkommen in Rapture' eine stimmungsvolle, aber gefährliche Art Deco-Kulisse für unsere Tests. Auch hier gilt die Einschränkung, dass AA seitens des Spiels nicht hardwareseitig unterstützt wird.

Hinsichtlich der weiteren Tests haben wir uns auf Leistungsaufnahme, Temperatur, Lautstärke und die Overclocking-Fähigkeiten der Testhardware beschränkt. Die Leistungsaufnahme wurde stets im Bezug auf das gesamte System (ohne Monitor) gemessen. Hierfür kam der Energy Check 3000 von Voltcraft zum Einsatz. Neben den Temperaturen von Chip und Gehäuse zeichneten wir auch die Lautstärke auf. Die entsprechenden dB(A)-Werte lieferte uns das Gerät Voltcraft SL-200 bei einem Abstand von 15 cm seitlich zur Grafikkarte bei geschlossenem Gehäuse. Um die Ergebnisse unabhängig von der restlichen Hardware im System zu machen, wurde für die Testdauer der Schallpegelmessung der CPU-Lüfter gedrosselt und die Gehäuselüfter mittels einer Lüftersteuerung abgeschaltet - Temperaturen spielten dabei keine Rolle. Alle weiteren Messungen im Überblick:

  • Leistungsaufnahme
  • Temperatur
  • Lautstärke
  • Overclocking

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