ARTIKEL/TESTS / Im Praxistest: Nuki Smart Lock 2.0
23.01. 20:00 Uhr    1 Kommentar

Die bisher beschriebenen Funktionen arbeiten allerdings nur über Bluetooth und damit nur aus der unmittelbaren Nähe. Die Bluetooth-Reichweite beträgt Freiluft etwa 10 Meter. Durch Türen, Wände und andere Störfaktoren kann die Reichweite verringert werden. Als Erweiterung gibt es allderings die Nuki Bridge, welche das System mit dem heimischen WLAN und damit dem Internet verbindet, um so über weitere Strecken Befehle erteilen zu können. So kann das Schloss mittels App eingerichtet und die Nutzungsrechte an Familie oder Freunde erteilt werden. Über die Android oder iPhone App hat man nun immer im Blick, wer wann die Türe sperrt und ob die Haustüre selbst verschlossen ist. Außerdem ist das System unter anderem kompatibel zu Apples KomeKit, Siri, Amazons Alexa und Google Home. Die Verbindung zwischen Smart Lock und App ist zudem verschlüsselt, was eine sichere Verwendung versprechen soll.

Die Bridge verbindet das System mit dem WLAN.

Die Bridge verbindet das System mit dem WLAN.

Auch die Installation der Nuki Bridge war denkbar einfach. Diese muss nur in Nähe zum Schloss (Herstellerempfehlung: kleiner 5 Meter) in eine freie Steckdose und kann dann in das heimische 2,4-GHz-WLAN integriert werden. Als zweite Erweiterung in unserem Test ist der Nuki Opener eingetroffen. Diese macht das System in der Theorie kompatibel zur vorhandenen Gegensprechanlage. Dies ermöglicht zum Beispiel auch das Öffnen der Türe über das Betätigen der Klingel, ganz ohne freigegebenes Smartphone. Nun kann die Türe also aus der Ferne auch Handwerkern oder Lieferanten geöffnet werden, man bekommt hier eine Meldung und kann die Türe öffnen. Nuki wirbt auch mit einer Klingelunterdrückung, um so zum Beispiel Ruhe- und Pausezeiten angenehmer gestalten zu können. Der Nuki Opener wird über vier AAA Batterien betrieben, sodass kein Strom aus der Hausanlage gezogen wird. Es entsteht kein Stromdiebstahl und man kann den Nuki Opener ohne Bedenken und Freigabe des Vermieters installieren. Im Lieferumfang sind hier neben den Batterien noch die nötigen Kabel, Klemmen, Dübel, Schrauben und ein Schraubendreher.

Der Opener verbindet Nuki mit der Gegensprechanlage.

Der Opener verbindet Nuki mit der Gegensprechanlage.

Hier stießen wir allerdings auf die ersten größeren Probleme. Das verwendete Intercom war zwar kompatibel, die Klingel aber wegen eines zweigeteilten Systems unabhängig von der Gegensprechanlage. Dies ist in der Standardkonfiguration von Nuki allerdings nicht vorgesehen. Zwar haben wir beim Support um Hilfe gebeten, da es sich allerdings nicht um ein offiziell unterstütztes System handelt, war diese sehr rudimentär. Es gibt zwar grobe Pläne für den Anschluss des Systems, wie der Nuki Opener aber auf unterschiedliche Nullleiter reagiert und wie die nötige Verkabelung hier wäre, bleibt allerdings ein Rätsel. Darum haben wir im Rahmen unserer Tests das System nur an die Gegensprechanlage anschließen und die Klingel nicht in das smarte System integrieren können. Einen Kompatibilitäts-Check mit der eigenen Anlage kann man vorab auf der Nuki-Website durchführen.

Nukis Einrichtung

Nukis Einrichtung

Smartes Schloss

Smartes Schloss

Smartes Widget

Smartes Widget

Einfache Rechtevergabe

Einfache Rechtevergabe

Praxiseinsatz

Im Praxiseinsatz erwies sich das komplette System als sehr praktisch. Zwar müssen die Batterien im Nuki Smart Lock immer wieder ausgetauscht werden, hier warnt uns allerdings die App rechtzeitig. Außerdem wird ein niedriger Batteriestatus (kleiner 20 Prozent) auch durch Blinken am Smart Lock signalisiert und man kann Push- oder E-Mail-Benachrichtigung aktivieren.

Die Verwendung über das Widget war bald die bevorzugte Variante, weil es deutlich schneller als die App einsatzbereit war. Die Rechte konnten sehr einfach den einzelnen Nutzern bzw. deren Smartphones zugewiesen werden. Alles in Allem gab es im mehrwöchigen Testzeitraum keine größeren Probleme. Zwischendurch gab es zwar durch ein Update Schwierigkeiten mit der Bridge das Administrationssystem aufzurufen. Diese konnten allerdings nur durch ein Neuaufsetzen des Betriebssystems am Smartphone oder ein alternatives Smartphone gelöst werden. Der Support war auch hier nur bedingt hilfreich. Eine Reihe der häufigsten Fragen behandelt der Hersteller in einem FAQ auf der eigenen Website.

Autor: Stefan Boller, Rafael Schmid

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