Seagate Exos X16 HDD mit 16 TB im Test


Erschienen: 03.09.2019, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Vorwort

Seagate Technology gab erst im Sommer des Jahres die Verfügbarkeit von Helium-basierten Enterprise-Festplatten mit satten 16 TB bekannt. Diese HDDs sind Teil der Exos-X16-Familie und bieten neue Rekordkapazität für Rechenzentren, wodurch die stetig wachsende Datenmenge effizient und kostengünstig verwaltet werden kann, so Seagate in seiner offiziellen Ankündigung der Drives. Ein kürzlich von Seagate in Auftrag gegebenes IDC-Whitepaper prognostiziert, dass die globale Datensphäre – also die Menge der weltweit erstellten, erfassten oder replizierten Daten – von 33 Zettabyte (ZB) im Jahr 2018 auf 175 ZB bis 2025 wachsen wird. Die Exos-Serie ersetzt die vormals als Enterprise Capacity 3.5 HDD bekannte Familie Helium-basierter Laufwerke.

Die neue Exos X16 mit 16 TB stellt im Vergleich zu 12 TB-Festplatten 33 Prozent mehr Petabyte pro Rack zur Verfügung bei gleichbleibend geringem Platzbedarf und reduzierten Gesamtbetriebskosten. Die Exos X16 bietet integrierten Datenschutz, einschließlich Seagate Secure mit Instant Secure Erase für eine sichere, schnelle und einfache Stilllegung oder Wiederverwendung von Festplatten. Wahlweise ist die mit 7.200 UPM drehende X16 auch mit 14 TB erhältlich und kleinere Modelle rangieren in den Familien X12 (12 TB) sowie X10 (10 und 8 TB). Wie sich die Seagate Exos X16 mit 16 TB Speicherkapazität in der Praxis behaupten kann und wie sie im direkten Vergleich mit zahlreichen Konkurrenzprodukten abschneidet, klären wir in unserem gewohnt ausführlichen Review. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Seagate für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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