Die Verbatim Vi7000G mit 1 TB bietet ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.
Auf den zurückliegenden Seiten haben wir die Verbatim Vi7000G NVMe SSD ausführlich beleuchtet, so dass wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests und einer Kaufempfehlung kommen können.
Beginnen wir mit der Leistung: Der Hersteller spezifiziert für unser 1-TB-Exemplar satten 7.400 MB/s bei sequentiellen Lesezugriffen sowie 5.500 MB/s bei sequentiellem Schreiben. Die Lesegeschwindigkeit konnten wir bei unseren Benchmarks ungefähr (7,36 GB/s) bestätigen, beim Schreiben fehlten allerdings ein paar Prozentpunkte (5,27 GB/s). In den dazugehörigen Rankings, d.h. beim Einsatz als primäres Systemlaufwerk, als auch bei Verwendung als sekundäres Datengrab, schneidet das Drive jeweils auf einem Platz im Mittelfeld ab (siehe Ende dieser Seite). Während die Vi7000G beim Datenranking sogar Anschluss zu High-End-Modellen wie der Seagate FireCuda 530 oder der Samsung SSD 990 PRO halten kann, fällt sie im Systemranking etwas stärker ab. Der SLC-Cache ist mit etwa 300 GB gut dimensioniert und auch die Performance bei vollem Cache noch ordentlich.
Aktuell kann man die Verbatim Vi7000G NVMe SSD mit 1 TB Speicherkapazität ab ca. 75 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 01/2024) käuflich erwerben. Der nackte Preis pro Gigabyte liegt damit bei knapp 8 Euro-Cent. In Sachen Preis/Leistung schneidet die kompakte SSD auf einem der vorderen Plätze ab und hinterlässt einen sehr soliden Gesamteindruck.
Größter Kritikpunkt dürfte allerdings die kurze Garantiezeit von lediglich zwei Jahren sein. Damit einher gehen die ebenso geringe Haltbarkeit (TBW) von 500 TB sowie die MTBF von 1.000.000 Stunden ‒ beides wohl auf den kurzen Garantiezeitraum ausgerichtet. Wer sich daran nicht stört, kein grundsätzliches Problem mit chinesischer Technologie hat und auch ein passendes Verwaltungstool nicht vermisst, kann bedenkenlos zur Verbatim Vi7000G NVMe SSD greifen. Für speicherintensivere Workloads gibt es auch 2- und 4-TB-Versionen, jeweils mit höherer Haltbarkeit, aber ebenso nur zwei Jahren Garantie.
| Performance-Ranking (Daten) | |
| Crucial T700, 2 TB (M.2) | 100,0 |
| Seagate FireCuda 540, 2 TB (M.2), aktive Kühlung | 95,8 |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 74,7 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 74,1 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 73,5 |
| TEAMGROUP MP44, 1 TB (M.2) | 71,4 |
| Verbatim Vi7000G PCIe NVMe SSD, 1 TB (M.2) | 69,3 |
| KIOXIA XG8 Client SSD, 1 TB (M.2) | 65,8 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 62,3 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 61,9 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 61,8 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 59,2 |
| Western Digital WD_BLACK SN770M, 2 TB (M.2 2230) | 59,1 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 56,7 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 52,4 |
| Western Digital WD Blue SN580, 1 TB (M.2) | 50,9 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 49,7 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 44,2 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 26,3 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 10,8 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 9,6 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
| Performance-Ranking (System) | |
| Seagate FireCuda 540, 2 TB (M.2), aktive Kühlung | 100,0 |
| Crucial T700, 2 TB (M.2) | 95,3 |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 82,4 |
| TEAMGROUP MP44, 1 TB (M.2) | 74,2 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 73,7 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 73,6 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 68,8 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 68,4 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 67,5 |
| KIOXIA XG8 Client SSD, 1 TB (M.2) | 64,7 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 64,0 |
| Verbatim Vi7000G PCIe NVMe SSD, 1 TB (M.2) | 63,3 |
| Western Digital WD_BLACK SN770M, 2 TB (M.2 2230) | 62,2 |
| Western Digital WD Blue SN580, 1 TB (M.2) | 61,6 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 58,3 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 55,1 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 48,5 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 37,9 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 29,7 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 22,2 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 19,8 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
#3D-NAND #Benchmark #BiCS-Flash #Crucial #Flash #Gamer #Gigabyte #Intel #KIOXIA #Micron #MLC #NAND #NVMe #PCI #PCIe #Programmierung #QLC #Samsung #Seagate #SLC #SLC-Cache #SSD #TEAMGROUP #Technologie #TLC #Toshiba #V-NAND #Verbatim #WD_BLACK #Western Digital #Windows #YMTC
Mit der PNY CS3250 M.2 NVMe PCIe Gen5 x4 SSD erweitert PNY sein Portfolio im High-End-Segment um ein Modell, das...
In einer heute veröffentlichten Videoankündigung hat Jack Huynh, SVP und GM der Computing and Graphics Group bei AMD, den neuen...
Die Sicherung von Daten sollte für Unternehmen selbstverständlich sein, doch zu oft wird sie auf der Prioritätenliste nach unten verschoben,...
Mascot Gaming ist ein Spieleentwickler aus Malta, der seit 2015 am Markt ist. Es begann als kleines Zwei-Mann-Projekt begann. Heute...
KIOXIA Europe GmbH hat die Entwicklung einer Super-High-IOPS-SSD angekündigt. Der neue SSD-Typ ermöglicht es GPUs, direkt auf den Hochgeschwindigkeits-Flashspeicher zuzugreifen...
PNY bietet mit der CS3250 eine Familie von PCIe Gen5 SSDs an, die mit Speicherkapazitäten von bis zu 4 TB erhältlich sind. Die Drives erreichen bis zu 14.900 MB/s lesend. Wir haben das 1-TB-Modell getestet.
Das G-RAID PROJECT 2 ist ein 2-Bay Storage-System für Profis und bietet eine Thunderbolt-Schnittstelle inkl. hoher Speicherkapazitäten. Wir haben das 48-TB-Modell getestet.
Mit dem SanDisk Professional G-DRIVE bietet Western Digital eine externe HDD für Profis an. Der mobile Speicher bietet bis zu 26 TB Platz für Inhalte und ist mit einem USB-C-Interface ausgestattet.