ARTIKEL/TESTS / Preview: ATi Multi-GPU Lösung: CrossFire
Funktionsweise: Compositing-Engine

Prinzipiell unterscheidet sich ATis CrossFire von Nvidias SLI schon äußerlich durch die Zusammenschaltung der beiden Grafikkarten. So kommt bei ATi nicht eine interne Brücke, sondern eine externe Kabelpeitsche zum Einsatz. CrossFire setzt des Weiteren eine so genannte Master- und eine Slave-Karte voraus. Dies bedeutet in der Praxis, dass man für CrossFire eine herkömmliche Radeon Grafikkarte der X800 oder X850 Serie und eine CrossFire Edition Karte benötigt. Die CrossFire Karte, welche die Master-Karte darstellt und lediglich direkt von ATi verkauft werden wird, verfügt über einen zusätzlichen Chip. Dieser Chip ist mit der notwenigen Compositing-Engine ausgestattet, welche die Berechnungen aufteilt und anschließend wieder zu einem schlüssigen Bild zusammenfasst und an den Monitor weiterleitet. Dieser so genannte HD DMS-Ausgang der Master-Karte kann natürlich auch als herkömmlicher DVI-Anschluss genutzt werden und fügt sich somit auch perfekt in eine vollwertige Surround-Gaming-Plattform mit mehreren Monitoren ein.



Als passende Plattformen präsentiert ATi zeitgleich mit CrossFire die neue Radeon XPRESS 200 CrossFire Edition Versionen für AMD und Intel Plattformen. Prinzipiell sind uns die beiden Chipsätze schon bekannt und basieren auf ATi RD480-Northbridge. Entsprechende Motherboards mit zwei PCI Express x16 Slots sollen im Laufe des Monats Juni von ATis zahlreichen Board-Partnern angeboten und ausgeliefert werden. Mehr zu den verschiedenen Betriebsmodi von CrossFire erfahren Sie auf der übernächsten Seite. Zuvor möchten wir aber auf die Kompatibilität der neuen ATi-Technik und speziell auf die darin enthaltenen Unterschiede zu SLI eingehen.

Autor: Pascal Heller
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