ARTIKEL/TESTS / Windows Vista Ultimate 64 Bit im Praxistest
Verschiedene Versionen

Wie bereits im Vorwort kurz bemerkt wurde, hat Microsoft verschiedene Vista-Versionen für den Markt vorgesehen und möchte damit jedes Einsatzgebiet und speziell auch jeden Geldbeutel bedienen. Neben den verschiedenen Upgrades und System-Builder-Edition wurden insgesamt fünf Grundversionen in Umlauf gebracht, die wahlweise als 32 oder 64 Bit Variante in den Regalen liegen. Privatnutzer können zwischen drei Versionen auswählen: Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate. Zwei Versionen richten sich an Unternehmen: Windows Vista Business und Windows Vista Enterprise. Die fünf Editionen erfüllen die Ansprüche unterschiedlichster Nutzergruppen wie PC-Anwender, kleine und mittelständische Firmen sowie Großunternehmen.

Die Edition Windows Vista Home Basic richtet sich laut Entwickler Microsoft an Heimanwender mit einfachen Computer-Ansprüchen. Sie können damit im Internet surfen, mit Freunden und Familienmitgliedern E-Mails austauschen oder mit Hilfe von Basis-Funktionen Dokumente erzeugen und bearbeiten. Diese Edition soll neben einfacher Bedienung eine sichere und zuverlässige Computer-Plattform bieten können.

Anwender nutzen mit Home Premium die Funktionalität mobiler oder Desktop-PCs effektiver und genießen neue, digitale Unterhaltungsangebote. Neben den Funktionen von Home Basic enthält die Premium Edition folgende Funktionen und Verbesserungen: Die neue Nutzeroberfläche Windows Vista Aero, alle Funktionen der Media Center Edition, durch die integrierte Tablet PC-Technologie benötigen die Anwender keine Tastatur oder Maus mehr. Sie können auch mit einem digitalen Stift oder der Fingerspitze Inhalte eingeben oder Funktionen auswählen.

Die Verpackungen von Windows Vista Home Basic, Home Premium,
Business und Ultimate im Überblick.

Kleinen Unternehmen hilft Windows Vista Business dabei, ihre PCs reibungslos und sicher laufen zu lassen, damit sie seltener Support benötigen. Größere Unternehmen verbessern mit dieser Edition ihre Infrastruktur, so dass die IT-Administratoren weniger Zeit für die tägliche Pflege der PCs benötigen. Zu den Funktionen gehören: Neue Technologien und Werkzeuge wie ein eingebauter Malware-Schutz, eine integrierte Suche zu verbesserten Verwaltung, Windows Vista Aero, integrierte Tablet PC-Technologie.

Die Ultimate Edition ist ein Betriebssystem, das alle Funktionen der Premium-Version für Anwender und alle Business-Funktionen für Unternehmen vereint, so Microsoft über die "Luxus-Version" für den privaten Gebrauch. Auf die Enterprise Edition möchten wir an dieser Stelle nicht näher eingehen, doch bietet diese beispielsweise erweiterte Features wie die Windows BitLocker Drive Encryption zum Schutz von Daten falls der Computer verloren geht oder gestohlen wird. Zusätzlich sollen laut Microsoft durch ein integriertes Subsystem für UNIX-basierte Applikationen alle UNIX-Anwendungen unverändert auf Windows Vista Enterprise-PCs lauffähig sein (Zitat: Microsoft).

Preise und Verfügbarkeit

Schon knapp zwei Wochen vor dem Launch fanden die ersten Vista-Versionen den Weg in die Regale und Lagerhallen deutscher Anbieter, was Microsoft eine hohe Verfügbarkeit zum Launch der Software garantiert. So wird man für 32 Bit Vollversionen aktuell folgende Beträge auf den Tisch legen müssen: 210 Euro für Home Basic, 240 Euro für Business, 280 Euro für Home Premium und etwa 450 Euro für die Ultimate-Edition. Die Vollversionen beinhalten eine Windows Vista Variante mit Handbuch, einer Einzelplatz-Lizenz und dem Anspruch auf Support. 64 Bit Vista-Betriebssysteme sind aktuell nur als DSP/SB-Edition erhältlich und liegen im Preis daher deutlich unter dem Retail-Niveau: 80 Euro für Home Basic, 95 Euro für Home Premium, 125 Euro für Business und 160 Euro für Ultimate - 32 Bit DSP/SB preislich etwa identisch.

Alle genannten Preise stammen vom Geizhals.at Preisvergleich (Stand: 27. Januar 2007).

Autor: Patrick von Brunn
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