ARTIKEL/TESTS / 512 MB: Gainward BLISS 7800 GT GLH
Fazit

Bevor wir auf der letzten Seite noch weitere Performance-Ratings und zusätzliche Werte aus unseren Messreihen präsentieren, möchten wir der Gainward-Grafikkarte ein abschließendes Fazit mit Note verpassen. Auf die GeForce 7800 GT GPU selbst möchten wir an dieser Stelle nicht näher eingehen, da wir dies bereits in einigen Artikeln zuvor getan haben. An dieser Stelle nur ein Ausschnitt aus einem der vergangenen Schlusswörter.

"[...]Nvidias GeForce 7800 GT Grafikchip basiert, wie bereits bekannt, auf G70-Architektur, ist somit rein technisch gesehen mit der GTX-Variante identisch und kann daher auch aufpolierte Features und speziell "Die Power der 3" bieten. Nvidia hat der GPU lediglich vier Pixel-Pipelines und einen Vertex-Shader geraubt (20/7 statt 24/8) und die Taktraten entsprechend angepasst, est voilà, die GeForce 7800 GT ist geboren. Leistungsmäßig kann die preiswerte GT-Variante voll und ganz überzeugen und eine ATi Radeon X1800 XL in einer Vielzahl der Benchmarks und auch in unserem finalen Gesamtrating (siehe unten) hinter sich lassen. Im direkten Vergleich ist die 7800 GT etwa 11 Prozent "langsamer" als das High-End GTX-Modell, kostet jedoch aber auch deutlich weniger. Alles in Allem eine attraktive GeForce 7 Variante die zudem auch in breiter Masse verfügbar ist.[...]"

Zwar wurde die GeForce 7800 GT mittlerweile durch neue 7900er Modelle ersetzt und ist aktuell auch nicht mehr umfassend verfügbar, doch konnte sie zum Abschluss nochmals ihr Potenzial voll aufzeigen. Die Gainward BLISS 7800 GT mit 512 MB konnte in den Benchmarks sehr oft das vergangene GTX-Spitzenmodell mehrmals hinter sich lassen und durch den doppelten GDDR3-Speicher und die höheren Taktraten punkten. Leistungsmäßig orientiert sich die Karte also an aktuellen GeForce 7900 GT Platinen. In Sachen Leistungsaufnahme und Temperaturen ist jedoch klar die neue Generation im Vorteil, da die 90 nm Fertigungstechnik hier voll zum Tragen kommt und sich vor allem im Lastbetrieb mit deutlich weniger Strom begnügt. Die Messungen im Idle-Betrieb bescheinigen beiden Karten etwa äquivalente Leistungsaufnahmen, da eben in 2D-Taktung heruntergefahren wird und die extremen Taktraten der Gainward BLISS 7800 GT 512 MB GS GLH nicht ausgenutzt werden.


GeForce 7800 vs. 7900
Nvidia GeForce 7900 GT
116,0
Gainward BLISS 7800 GT 512 MB GS GLH
114,9
Nvidia GeForce 7800 GTX
113,4
Nvidia GeForce 7800 GT
100,0
Angaben in Prozent (mehr ist besser)


Der Lieferumfang der Karte und auch die weitere Ausstattung, auch wenn leider ViVO fehlte, konnte auf der ganzen Linie überzeugen und rundet das Gesamtkonzept der "Gainward BLISS 7800 GT 512 MB Golden Sample Goes Like Hell" ab. Preislich liegt die Karte mit etwa 330 bis 350 Euro leicht über dem Niveau aktueller GeForce 7900 GT Platinen, ist aber dennoch eine attraktive Alternative. Abschließend noch ein Hinweis: Die genannte Grafikkarte wird in vielen Shops und Preisvergleichssystemen als "Gainward PowerPack! Ultra/3450PCX Golden Sample GLH" geführt und ist daher unter der hier verwendeten, offiziellen Bezeichnung oftmals nicht auffindbar. Wer sich noch schnell ein Exemplar der 512 MB Special Edition ergattern möchte, sollte auf jeden Fall nicht zu lange zögern!


Pro / Contra
Bewertung
Guter Lieferumfang
OC-Potenzial trotz höherer Standardfrequenzen
512 MB Speicher
Leistung2,2
Ausstattung2,5
Lieferumfang2,0
Funktionalität2,0
Overclocking1,2
Treiber / Support1,5
Preis/Leistung3,0
Gesamtnote

2,2



Anhang: Gesamtrating

Gesamtrating
ATi Radeon X1900 XTX
162,3
ATi Radeon X1800 XT
143,8
Nvidia GeForce 7900 GT
139,1
Gainward BLISS 7800 GT 512 MB GS GLH
137,8
Nvidia GeForce 7800 GTX
136,0
Nvidia GeForce 7800 GT
120,1
ATi Radeon X1800 XL
117,8
Nvidia GeForce 6800 Ultra
107,9
ATi Radeon X850 XT
104,7
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

Autor: Patrick von Brunn
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