ARTIKEL/TESTS / Nvidia legt vor: GeForce 7800 GTX im Detail
CineFX 4.0, IntelliSample 4.0 und 64 Bit HDR

Eine der wesentlichen Änderungen ist natürlich die Aufstockung der Anzahl der Vertex-Shader von sechs (GeForce 6 Serie) auf nun insgesamt acht Einheiten. Prinzipiell sind die Vertex-Shader für das Füttern der so genannten "Triangle Setup Unit" zuständig, welche die ankommenden Triangles (Dreiecke) zeilenweise rastert und für die weiteren Renderingstufen aufbereitet. Vereinfacht lässt sich die Steigerung der Vertex-Shader-Anzahl nach dem Prinzip "viel hilft viel" abstempeln. Das Bild rechts zeigt ein solches Dreieck, wie es von der "Triangle Setup Unit" gerastert werden könnte (die Skizze entspricht nicht dem tatsächlichen Vorgehen der Nvidia GeForce 7800 GTX GPU).

Auf Seiten des Pixel-Shaders, welcher auch beispielsweise für mathematisch intensive Berechnungen wie Brechung oder Reflexion zuständig ist, wurden ebenfalls Verbesserungen getätigt. So soll vor allem die "multiply-add (MADD)" Opteration nun deutlich schneller agieren und konkret etwa doppelt so schnell wie bei der GeForce 6800 Ultra agieren. MADD kommt vor allem beim so genannten "Relief Mapping" zum Einsatz, wo aus herkömmlichen Texturen und ohne zusätzliche Geometrie eine Raumtiefe auf Objekten geschaffen wird. Des Weiteren haben die Ingeneure von Nvidia die "Texture Engine" einem Redesign unterzogen, was nun noch schnellere Zugriffe auf Daten ermöglichen soll. Laut Nvidia profitieren gerade anisotrope Filterung und High Dynamic-Range (HDR) von den Verbesserungen. HDR sorgt im Übrigen für die verbesserte Darstellung von Hell-Dunkel-Effekten. Konkret hat man bei RGBA-Darstellungen die Floating-Point Genauigkeit je Komponente von 8 auf 16 Bit erhöht, was somit die von Nvidia hochgelobten 64 Bit HDR ergibt. Folgend ein je ein Screenshot mit 32 Bit (links) und 64 Bit (rechts) aus Far Cry. Gerade die Unreal 3 Engine soll von HDR profitieren.



Neu dabei sind auch zwei zusätzliche Anti-Aliasing Modi, welche auf die Bezeichnungen "Transparency Adaptive Supersampling" (für bessere Bildqualität) und "Transparency Adaptive Multisampling" (für gesteigerte Performance) hören. Beide Modi gehen dabei vor allem auf Detail-Probleme ein und verbessern beispielsweise das Aussehen von Grashalmen, Zäunen oder Blättern an Bäumen. Gerade derart einfache geometrische Konstrukte, die in der Regel nur aus wenigen Polygonen (beschreibt eine Fläche mit Hilfe von Eckpunkten) bestehen, werden dabei von den beiden neuen AA-Modi erfasst. Bisherige Modi haben derartige Modelle vernachlässigt, da die Ränder des Objekts innerhalb der darauf projezierten Textur liegen. "Transparency Adaptive Supersampling" und "Transparency Adaptive Multisampling" sorgen hier für eine verbesserte Bildqualität durch Markierung und anschließende Aufbereitung derartiger Punkte. Folgend ein Multisampling-Vergleich mit Hilfe von Half-Life 2.



Abschließend sei zur integrierten PureVideo Technologie gesagt, dass die GeForce 7800 GTX die CPU Beanspruchung bei Multimedia-Wiedergabe (MPEG2, WMV und WMV-HD) noch weiter reduziert, High-Definition Spatial-Temporal De-Interlacing bietet und Inverse 3:2 und jetzt auch 2:2 Pulldown unterstützt.

Autor: Patrick von Brunn
KFA2 GeForce RTX 3080 SG im Test
KFA2 GeForce RTX 3080 SG im Test
KFA2 GeForce RTX 3080 SG

Mit der „Serious Gaming“ Edition bietet KFA2 eine GeForce RTX 3080 basierte Grafikkarte mit einfachem 1-Click OC und üppiger Ausstattung an. Wir haben den flotten Boliden im Test auf Herz und Nieren geprüft.

Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red Review
Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red Review
Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red

Mit der GeForce RTX 3060 Ti rollt Nvidia die Ampere-Architektur auch in niedrigeren Preissegmenten aus. Wir haben uns die brandneue iCHILL X3 Red von Hersteller Inno3D im Test zur Brust genommen!

Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D RTX 3090 iCHILL X3

Mit der Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 haben wir heute Nvidias neues Flaggschiff aus der GeForce-3000-Familie im Test. Der Bolide basiert auf der Ampere-Architektur, bietet 24 GB GDDR6X-Speicher und ist für 8K-Gaming gerüstet.

Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
KFA2 GeForce GTX 1650 EX PLUS

KFA2 bietet mit der GeForce GTX 1650 EX PLUS eine aufpolierte GTX-1650-Grafikkarte mit Turing-GPU an. Der neue Sprössling darf sich über GDDR6 und geänderte Taktraten freuen. Mehr dazu in unserem ausführlichen Test.