Auf der Verpackung des Kühlers macht ein kleines Edelweiß direkt und unverwechselbar auf den Hersteller aufmerksam. Der Alpenföhn Ben Nevis bietet nach Herstellerangaben ein ausgezeichnetes Leistungsverhältnis für alle preisbewussten Anwender und wird explizit als „Engineered in Germany“ beworben. Der im Lieferumfang enthaltene 120 mm messende Cone PWM-Lüfter verfügt zudem über genug Airflow um den perfekten Spagat zwischen Lautstärke und Leistung zu erzielen – mehr zu den technischen Daten im unten folgenden Abschnitt. Hier der gesamte Lieferumfang des Probanden noch einmal im Überblick:
Die Verpackung des Kühlers.
Der Lieferumfang auf einen Blick.
Mit insgesamt 670 Gramm inkl. Lüfter bringt der Alpenföhn Tower-Kühler einiges auf die Waage, liegt im Vergleich zu den weiteren Testprobanden des Roundups aber im unteren Bereich. Herzstück des Kühlers sind drei 6-mm-Heatpipes aus Kupfer, die Abwärme des Prozessors schnell und effizient an den Radiator des Kühlkörpers weiterleiten – die Fins sind aus Aluminium hergestellt. Mit 120 mm x 140 mm x 73 mm (B x H x T) ohne Lüfter bzw. 120 mm x 140 mm x 98 mm inkl. Lüfter zählt der EKL-Kühler noch zu den schlankeren seiner Zunft, kann laut Hersteller aber problemlos Prozessoren mit bis zu 140 Watt TDP in Zaum halten. Der mitgelieferte 120-mm-PWM-Lüfter lässt sich im Drehzahlbereich von 400 bis 1.600 UPM regeln und arbeitet bei max. 12 Volt. Mithilfe der Shock KILLER POLE werden Stöße während dem Transport des Systems abgefangen. Zudem bietet die Shock KILLER POLE mehr Stabilität gegen Verbiegen der Aluminium Fins.
Der CPU-Kühler aus verschiedenen Ansichten.
Der CPU-Kühler aus verschiedenen Ansichten.
Das Montagesystem des Ben Nevis bietet eine einfache und sichere Installation auf den Intel-Sockeln 2066, 2011 und 2011-v3, 1150, 1151, 1155, 1156 sowie auf den AMD-Sockeln AM4, AM3, AM3+, AM2, AM2+ sowie FM1. Bei der Montage auf unserem Testsystem mit Sockel LGA1155 konnten wir keinerlei Probleme feststellen. Durch den asymmetrischen Aufbau des Radiators lassen sich alle Arbeitsspeicher-Bänke vollständig bestücken – ganz egal wie hoch der Heatspreader des Arbeitsspeichers auch ist (siehe Bild unten).
Die Rückseite des Mainboards bei montiertem Kühler.
Die Platzsituation zwischen RAM und Kühler.
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