ARTIKEL/TESTS / FSB1333 vs. FSB1066: Core 2 Duo E6750 Test
Overclocking

Grundlegend haben wir bei unseren Overclocking-Versuchen zweierlei Philosophien verfolgt: Zum Einen das Erreichen des maximal möglichen Kerntakts, egal unter welchen Bedingungen, und zum Anderen die Bestimmung der maximalen Kernfrequenz ohne das Erhöhen der Versorgungsspannung des Conroe-Kerns (Betrieb bei Standard-VID). Bei beiden finalen Taktungen wurde zur Verdeutlichung des Performancegewinns jeweils ein Benchmark (CineBench 9.5) durchgeführt.

Wir starteten mit einer VID von 1,450 Volt, denn mehr mochten wir den sensiblen 65 nm Transistoren unter normalen Kühlbedingungen nicht zumuten. Da Prozessoren der Core 2 Duo-Reihe über einen festen Multiplikator (FID) verfügen, blieb uns also nur der Weg über das Erhöhen des Front Side Bus. Hier stand uns mit dem IP35 von Abit eine Plattform mit sehr viel Potenzial zur Verfügung und auch die verbauten DDR2-1150 Speichermodule aus dem Hause OCZ sorgten für optimale Bedingungen beim Übertakten. Durch sukzessives Anheben der Busfrequenz konnten wir letztlich einen maximalen und stabilen Takt von 465 MHz QDR bzw. 1,86 GHz erreichen. Daraus resultierte eine Kernfrequenz von 3,72 GHz für den Conroe-Chip, der dies mit satten 1220 CB-Punkten belohnte (+42%). Doch nicht nur die Leistung stieg drastisch an, denn auch der Verbrauch der CPU schnellte durch die angehobene VCore in die Höhe: Statt gemütlicher 183 Watt bei Volllast verbraucht das gesamte System (ohne Monitor) nun 222 Watt - ein Plus von 21 Prozentpunkten. Die Temperatur des Conroe G0-DIE betrug dabei 47° Celsius.

Vollgas! Intels Core 2 Duo E6750 hat kein Problem mit zusätzlichen 1060 MHz.

Bei unserem zweiten Overclockinganlauf hielten wir an der Standard-VID fest und versuchten unter diesen üblichen Bedingungen den maximal möglichen Bustakt zu ermitteln. Nach mehreren Anläufen und Systemabstürzen kristallisierten sich 440 MHz heraus und sorgten für einen resultierenden Kerntakt von 3,52 GHz. Durch das Plus von 860 MHz konnten wir 1150 CB-Punkte erreichen (+34%) und gleichzeitig den Verbrauch minimieren: Mit 198 Watt agierte das System deutlich sparsamer als die leicht schnellere Variante. Auch die Lasttemperatur pendelte sich bei moderaten 42° Celsius ein.

Aber auch die Stromsparvariante im Overclocking kann überzeugen.

Autor: Patrick von Brunn
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