ARTIKEL/TESTS / ZOTAC Premium Edition SSD 240 GB
Vorwort

Das Unternehmen ZOTAC hat sich in den vergangenen Jahren vor allem durch extravagante Grafikkarten und auch im Bereich Mini-PCs einen Namen gemacht. Seit dem letzten Jahr versucht man nun auch im SSD-Markt Fuß zu fassen und präsentierte erste eigene Modelle. Hierzu zählt auch die neue Premium Edition SSD-Familie, die aktuell aus zwei verschiedenen Varianten besteht. Diese Serie setzt auf den Phison PS3110-S10 Controller und A19 nm MLC-NAND-Flash aus dem Hause Toshiba. Der Quad-Core-Controller mit SATA3-Unterstützung sorgt für sequentielle Datenraten von bis zu 520 MB/s (Lesen) bzw. 500 MB/s (Schreiben). Mit dem schlanken Low-Profile-Formfaktor (7 mm) passt die Premium Edition in fast alle Notebooks, Desktops und HTPC-Konfigurationen. Wie sich die Laufwerke in der Praxis behaupten können, klären wir anhand eines ausführlichen Reviews der ZOTAC Premium Edition SSD mit 240 GB. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller ZOTAC für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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