HP Spectre x360 15-df0126ng im Test


Erschienen: 28.05.2019, Autor: Patrick von Brunn, Yasin Lenzen
Technische Daten und Ausstattung
Den Power-Taster hat HP am Rand (oben links) und nicht wie üblich auf der Oberseite positioniert.

Den Power-Taster hat HP am Rand (oben links) und nicht wie üblich auf der Oberseite positioniert.

Eines können wir vorweg nehmen: Die Ausstattung des Spectre x360 ist üppig und dürfte kaum Wünsche offen lassen! Rein äußerlich handelt es sich um ein 15,6-Zoll-Gerät mit den Abmessungen 36,1 cm x 25 cm x 1,93 cm (B x T x H), dessen IPS-Display (Glare-Type) es auf satte 3.840 x 2.160 Bildpunkte (282 DPI) bringt und Multi-Touch-Eingaben unterstützt. Im Inneren des Convertibles arbeitet ein potenter Intel Core i7-8750H der 8. Generation und bietet mit sechs Kernen und bis zu zwölf parallelen Threads ordentlich Rechenleistung für Multi-Tasking-Workloads. Mit einem Basistakt von 2,20 GHz ist die Grundrechenleistung des Systems schon hoch und kann unter bestimmten Lastszenarien bis auf 4,10 GHz (Turbo-Boost-Technologie) ansteigen. 9 MB L3-Cache stehen als schneller Zwischenspeicher für alle Cores parat. Die TDP der CPU gibt Intel mit 45 Watt an. Mehr zur Leistungsaufnahme des Gesamtsystems und unseren Messungen zur Leistungsreduzierung (bedingt durch Thermal-Throttling) erfahren Sie ab Seite 10.

Die Schnittstellen befinden sich an den Gehäuseecken.

Die Schnittstellen befinden sich an den Gehäuseecken.

Die Intel-CPU verfügt über ein Dual-Channel-Speicherinterface, an dem bis zu 64 GB DDR4 mit einer Geschwindigkeit von 2.666 MHz betrieben werden können. HP hat dem Boliden in Summe 16 GB, aufgeteilt auf 2 x 8 GB im Dual-Channel-Modus, spendiert. Dieser Arbeitsspeicher ist fest auf dem Mainboard verlötet und kann daher weder erweitert noch getauscht werden.

Als Systemlaufwerk hat HP dem flachen Sprössling eine 2 TB große M.2-SSD verpasst. Das namentlich als Toshiba XG5-P Client SSD geführte NVMe-Drive basiert auf 3D-NAND TLC (64 Layer, BiCS3) und erreicht sequentielle Datenraten von flotten 3.000 MB/s lesend sowie 2.200 MB/s schreibend. Die IOPS bei 4K-Random-Operationen sind mit ebenso hohen 320k/​265k (lesend/schreibend) spezifiziert. Benchmarks zur verbauten SSD finden Sie auf Seite 10 des Tests.

Des weiteren verfügt der Core i7-8750H über eine integrierte Grafikeinheit, die bei 2D-Lasten verwendet wird und zu einer Verlängerung der Akkulaufzeit beitragen soll. Die Intel UHD-Grafik 630 (Codename: Coffee Lake GT2) ist mit 24 Shader-Einheiten, 8 ROPs und 16 TMUs ausgestattet und wird mit einem Basistakt von 350 MHz betrieben. Dynamisch kann die Betriebsfrequenz der Ausführungseinheiten auf bis zu 1,10 GHz anwachsen. Über ein 128 Bit breites Speicherinterface bedient sich die UHD 630 aus dem Hauptspeicher des Systems und muss somit ohne dedizierten Grafikspeicher arbeiten. Unterstützung für DX12 (Feature-Level 12_1) sowie verschiedene Intel-Technologien (z.B. Quick-Sync-Video, InTru 3D, Clear-Video) runden das Gesamtpaket ab. Die Ausgabe von Inhalten ist auf bis zu drei Displays zeitgleich möglich und erlaubt 4K @ 60 Hz. Passender Sound kommt übrigens von Bang & Olufsen und aus ingesamt vier Lautsprechern.

Das Layout der QWERTZ-Tastatur ist solide. Positiv: Die Fn-Taste ist nicht ganz links außen, sondern die Strg-Taste.

Das Layout der QWERTZ-Tastatur ist solide. Positiv: Die Fn-Taste ist nicht ganz links außen, sondern die Strg-Taste.

Fordert das System 3D-Power für beispielsweise Spiele oder Rendering-Aufgaben, kommt die zweite Grafikeinheit zum Tragen: Die Nvidia GeForce GTX 1050 Ti mit Max-Q. Die GTX 1050 Ti kennen wir bereits von Desktop-Systemen und mit der Max-Q-Ausführung bietet Nvidia eine Version an, die besonders sparsam und daher optimal für den Einsatz in mobilen Geräten geeignet ist. Gegenüber der herkömmlichen Desktop-Ausführung sind allerdings auch die Taktraten beschnitten worden, denn die TDP sinkt von originalen 64 Watt auf maximal 46 Watt. Der GeForce-Grafik stehen 4 GB dedizierter GDDR5-Speicher zur Verfügung.

Auch hinsichtlich der Schnittstellen ist das Spectre x360 gut ausgerüstet und kommt mit USB-A 3.1 Gen2, 2 x Thunderbolt 3, HDMI, Fingerprint-Scanner und Kombi-Audio-Klinke für Headset/Mikrofon daher. Für drahtlose Konnektivität stehen WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac (2x2, Intel 9560) sowie Bluetooth 5.0 zur Vergügung. Ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass und das TPM 2.0 runden den Funktionsumfang ab. Ebenso mit integriert sind ein microSD-Kartenleser, eine 2.0-Megapixel-Kamera (mit separatem Ein-/Ausschalter) sowie ein IR-Interface. Vergeblich sucht man allerdings einen RJ45-Anschluss, der vor wohl vor allem aufgrund seiner Bauhöhe keinen Platz im elegant schlanken Gehäuse fand.

Standardmäßig ist Windows 10 Home 64 Bit vorinstalliert und das Convertible somit innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.

Viel Gold und Schwarz geben dem Spectre x360 einen edlen Look.

Viel Gold und Schwarz geben dem Spectre x360 einen edlen Look.


Vor scrollen Weitere Artikel aus der Kategorie „Notebooks“ Zurück scrollen